Wertschätzung,  Wissenswertes,  Zum Nachdenken

Rund um den Nikolaus und so

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am Sonntag, dem 6. Dezember feiert vermutlich Jung und Alt den:

Nikolaustag 2020

Ich hoffe, Ihr stellt Eure Stiefel ordnungsgemäß geputzt und gut sichtbar raus, damit der Nikolaus auch etwas reintun kann.  

Mir persönlich gefällt ja inhaltlich dieses Gedicht sehr gut:

Wir feiern heut Sankt Nikolaus, Bischof aus alter Zeit,

der da ging von Haus zu Haus, zum Helfen stets bereit.

Hier gab er das nötige Geld, dort ein tröstendes Wort,

obwohl er nicht dazu bestellt, fand er der Sorgen Ort.

Er sah mit seinem Herzen gut, wie Jesus einst getan.

Schenkte vielen Menschen neuen Mut: Da fing das Leben an.

Wer mit dem Nächsten teilen kann, sein Brot und seine Zeit,

wird leben, wie dieser heilige Mann, sein Freund sein allezeit.

So feiern wir von Herzen heut, Dich, guter Nikolaus.

Und wandern wird die große Freud von Dir zu jedem Haus.

©Hermine König

 

Wer war der Heilige Nikolaus?

Die Gestalt des Heiligen Nikolaus geht auf den Bischof von Myra zurück, der um 280 n. Chr. in Lykien, im Südwesten Kleinasiens, geboren wurde.

Wir wissen, dass er um 300 n. Chr. zum Metropoliten der kleinasiatischen Hafenstadt Myra geweiht wurde und im Zuge der Christenverfolgungen in Gefangenschaft geriet. Belegt ist außerdem seine Teilnahme am 1. Konzil in Nicäa sowie sein Tod am 6. Dezember. Die Jahreszahl seines Todestages liegt zwischen 345 und 351 n. Chr.

 

Warum verteilt der Nikolaus Geschenke?

ext. Bild

 

Wenn der Nikolaus zu den Menschen nachhause kommt, hat er einen großen Sack voller Geschenke bei sich, die er an brave Kinder verteilt.

Dieser Brauch des Schenkens geht auf jene Legende zurück, nach der Nikolaus mithilfe von Geldgeschenken, die er heimlich durchs Fenster und durch den Kamin warf, die drei Töchter einer völlig verarmten Familie vor der Prostitution rettete.

 

 

Wer ist eigentlich Knecht Ruprecht?

ext. BildAls der Nikolaus nicht mehr nur reiner Geschenkbote war, sondern auch die Androhung der Bestrafung ungezogener Kinder im Raum stand, bekam der Heilige mancherorts einen Begleiter, welcher dem Zweck der Abschreckung diente.

 

Der Name dieser Figur verweist oft auf den Teufel, das Aussehen ist dunkel, meist Pelz-vermummt und furchteinflößend.

 

Ich wünsche Euch von Herzen gerne einen schönen Nikolaustag, viele Leckereien, ganz viel Freude im Kreise Eurer Liebsten, wenn auch vielleicht auch nur per Telefon oder Videokonferenz, und dass Ihr neben dem Knecht Ruprecht vor allem von von Faktor „C“ verschont bleibt, denn das ist das Wichtigste in dieser Zeit

Euer „alter“ Mann

Werner Heus

 

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