Herzensmenschen,  Wertschätzung,  Zum Nachdenken

Der Valentinstag 2018 fällt mit Aschermittwoch zusammen

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
heute, am Mittwoch, dem 14. Februarist:
Valentinstag,
der Tag der Liebe und der Liebenden
 
ext. Bild
und zeitgleich ist in diesem Jahr Aschermittwoch. 

Der Aschermittwoch ist der erste Tag der insgesamt vierzig Tage dauernden Fastenzeit bis Ostern, wobei die Sonntage nicht mitgezählt werden. Vierzig Tage sind es, weil in der Bibel steht, dass Jesus so lange in der Wüste gefastet hat.

Katholische Gläubige bekommen im Rahmen der Aschermittwochsmesse ein Aschekreuz auf die Stirn gezeichnet, welches sie an die Vergänglichkeit des Lebens erinnern soll: Asche zu Asche, Staub zu Staub.

Ist das ein Wink mit dem Zaunpfahl von wegen das alles vergänglich ist?

 Der
Valentinstag
am 14. Februar gilt in einigen Ländern
als Tag der Liebenden.
Blumen, Gedichte, Küsse und Liebesbeweise aller Art – der 14. Februar ist ein ganz, ganz besonderer Tag für Verliebte. Einige kritische Menschen, so wie ich, halten den Valentinstag ja für eine gewinnträchtige Erfindung der Floristen, Juweliere und der Süßwarenindustrie – aber das ist er nicht.
Wie der Valentinstag nun genau entstanden ist, ist unklar
Der „Brauch“ geht auf einen christlichen Märtyrer
namens Valentinus oder Valentin von Terni oder Valentin von Viterbo zurück,
welcher der Überlieferung zufolge das Martyrium durch Enthaupten erlitten haben soll. Valentin von Terni ist ein Heiliger in der römisch-katholischen Kirche, der auch als Schutzpatron der Liebenden verehrt wird.
Der Gedenktag wurde von Papst Gelasius I.
für die gesamte Kirche eingeführt.1969 wurde er jedoch aus dem römischen Generalkalender gestrichen.Verbreitet gibt es jedoch in einigen Gegenden rund um den Valentinstag herum Gottesdienste, in denen Ehepaare gesegnet werden.
So richtig an Bekanntheit gewann der Valentinstag im deutsch-sprachigen Raum
durch den Handel mit Blumen, besonders jedoch durch die intensive Werbung der Blumenhändler und der Süßwarenfabrikanten, die für mich persönlich mittlerweile derart intensiv und nicht mehr nachvollziehbar zugenommen hat, daß einem schon Angst und Bange werden kann. Und diese Werbung geht bereits Wochen vorher los. Man hat das Gefühl, daß jeder Hersteller um die Gunst der Kunden buhlt.
Jährlich werden 6.600 Tonnen Rosen im Wert von ca. 31 Millionen Euro aus Kenia nach Deutschland importiert. Zum Valentinstag setzt die Lufthansa sogar Sonderflüge ein, um die benötigten Rosen pünktlich in die Läden zu bekommen.
Nicht nur das die Rosenfarmen riesige Mengen kostbares Wasser verbrauchen, (pro Farm ca. 20.00 Kubikmeter pro TAG), sie bringen dem Land kaum Geld ein.
Die Arbeiter werden mit Hungerlöhnen abgespeist, die Farmen gehören zum größten Teil Indern, Briten und Niederländern, die vor Ort kaum Steuern zahlen, denn ihre fetten Gewinne machen sie im Ausland. Auf dem Weg von Kenia bis in den deutschen Laden hat sich der Preis einer Rose bereits verdreifacht, am Valentinstag nochmal um ein Vielfaches mehr.
Stellen wir uns so einen fairen Handel mit Afrika vor?
Es wäre an der Zeit, auch beim Kauf einer Rose über deren Herkunft nachzudenken und sich zu fragen, ob wir das alles unterstützen wollen?

Mir stellt sich da ganz einfach eine Frage, welche ich an Euch weitergeben möchte:
Geht es hier nur wirklich nur noch um
Kommerz
oder
berührt dieser Tag tatsächlich noch hier und da das

 

Wie dem auch sei, wer meint diesen Tag ausgiebig feiern zu müssen, bitte sehr und ganz viel ehrliche Freude von Herzen gerne gewünscht.
AQllen anderen wünsche ich ebenso von Herzen gerne einen wundervollen Wintertag mit ganz vielen positiven Momenten
Werner

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