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Welt-Nettigkeitstag 2020

* Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am Freitag, dem 13. November, ist: 

WeltNettigkeitstag 2020

Wenn man ehrlich zu sich selbst ist, vergisst man eigentlich viel zu oft, wie nett manche Menschen sind bzw. es auch sein können, wenn sie keine Bitte auf der Zunge haben oder unbedingt etwas von einem wollen.

Dieser Tag soll uns Menschen zum einen daran erinnern, wie nett einige Mitmenschen doch nun wirklich sind, und zum anderen Menschen dazu bewegen, anstatt ständig genervt doch ganz einfach mal nett zu sein.

Ob der freundlicheHerr neben Euch in der S-Bahn, die netteVerkäuferin im Discounter oder der freundlichejunge Mann, der der älteren Dame soeben über die Straße geholfen hat, das alles ist doch egal, man kann es doch auch mal verbal, also mit ein paar nettenWorten zum zum Ausdruck bringen, oder?

Was jedoch hindert einige Mitbürger daran?

 

Einige sehr merkwürdigeZeitgenossen übersehen, nein man kann schon mit Bestimmtheit sagen ignorieren vor lauter Hass, Neid, Selbstherrlichkeit und chronischerschlechter Laune viel zu oft, dass es doch jede Menge netterMenschen um sie herum gibt.

Diese netten Menschen versuchen mit ihrer Herzlichkeit dem Umfeld realwie auch virtuellein Lächeln auf die Lippen zu zaubern und sie zu motivieren.

 

Hetzer, Neider und Selbstverliebte bedenken jedoch nicht einmal auch nur ein klitzekleines bisschen, dass andere für die eigenemiese Launedoch nun so überhaupt nichts können.

 

An dieser Stelle erinnere ich mich immer an Worte meiner Großmutter, die mich lehrte, dass es keinedummen“ Menschen gibt, denn ein bisschendumm“ ist sogar ganz nett, aber es gibt einen bestimmten „Schlag“ Menschen, die sind einfach viel zu nett!

 

 

Um für mehr Freundlichkeit, die beinhaltet natürlich auch die Nettigkeit!, in der Welt zu sorgen, eröffneten die Japaner am 13.11.1998 die erste Konferenz im Rahmen der WeltNettigkeitsbewegungin Tokyo.

Den Welt-Nettigkeitstag sollte so mancher Zeitgenosse wünschenswerter Weise als Anregungnehmen, sein eigenes Verhalten gegenüber anderen einmal sehr gründlich zu hinterfragen und sich selbst zu reflektieren.

Nicht nur äußerst merkwürdige, sowie unter rein menschlichen Aspekten betrachtet, mehr als fragwürdige Kreaturen, die nur in der Anonymität der virtuellen Welt eine mehr als große Klappe haben, weil sich sicher fühlen so der Strafverfolgung entgehen zu können, lassen auf gut Deutsch gesagt, so richtig schön „die Sau raus“.

 Wir sind alle nur Menschen aus Fleisch und Blut!

Einen schlechten Tag hat sicherlich jeder von uns ein Mal, aber egal woran es auch immer liegen mag, die anderen Menschen rund um einen herum können in den meisten Fällen nichts dafür.

Wenn sich jemand in der Bahn durch die Wartenden schlängelt, um sich den gerade frei gewordenen Sitzplatz neben Euch zu sichern, muss man nicht gleich genervt reagieren, weil man vielleicht gerade wieder Kopfschmerzen hat.

Wenn Euch jemand versehentlichbeim Einkaufen anrempelt, ist auch das nun wahrlich kein Grund, gleich wie ein HB-Männchen an die Decke zu gehen.

Statt teilweise völlig unangemessen überzureagieren, sollte man sich öfter mal an die eigene Nase fassen und sich vor allem fragen:

Wie würde ichmich fühlen, wenn mich jemand grundlos unhöflich oder sogar unflätigbehandelt?

Auch wenn viele Menschen in der heutigen Zeit, seit dem Coronaviruseigentlich alle Menschen einen mehr oder minder stressigen Alltag haben und wahrscheinlich nur mehr oder minder schlecht gelaunt durch den Tag kommen, sollte das die Laune dennoch nicht vermiesen.

Habt Ihr einmal darüber nachgedacht, dass Ihr vielleicht andere mit einem Lächeln auf den Lippen nicht nur erfreuen, sondern eventuell sogar „anstecken“ könnt?

Wie wäre es in Zeiten des Coronavirusmal mit einer Szene aus dem „Land des Lächelns„? Persönlich könnte ich mir das im Gegensatz zu der Operette sogar in weit mehr als nur drei Akten vorstellen.

Freut Ihr Euch nicht auch, wenn sich jemand nettbei Euch für Eure Hilfe bedankt oder Euch auf eine sympathisch netteArt und Weise bittet, einen kleinen Schritt zur Seite zu gehen, damit er vorbeikommt?

Genauso wie Ihr Euch über kleine Freundlich- oder Nettigkeiten im Alltag freut, so empfinden das andere Menschen auch! Wieso also nicht öfter daran denken, anderen gegenüber freundlich und zuvorkommend aufzutreten?

Es ist doch ganz einfach so, dass niemand wahre Heldentatenvon Euch verlangt!

Jedoch alleine schon signalisierteHilfsbereitschaft, eine netteBegrüßung oder ein ernstgemeintes „Danke“ können im Alltag wahre Wunder bewirken. Und wie schön ist es, einmal nett mit der Familie zusammenzusitzen … zwinker

Persönlich finde ich ja, dass der Welt-Nettigkeitstag das ganze Jahr über täglich stattfinden sollte und sei es „nur“ als eine willkommene Gelegenheit, um für mehr Freundlichkeit und Nettigkeit unter den Menschen zu plädieren.

In diesem Sinne appelliere ich von Herzen gerne an Euch: „Seid bitte nett zueinander!“ und bedanke mich vorab herzlich

Ich wünsche uns allen eine zufriedenstellende, Corona freie Zukunft und drücke Euch allen voll doll die Daumen, dass es klappt

Euer „alter“ Mann

Werner Heus

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