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In einer ungerechten Welt ein guter Mensch sein zu wollen ist schwer

Liebe Leserinnen und Leser,

die Lügen und Intrigen bestimmter Menschen haben mich zwar viel mehr als „nur“ tief getroffen und es werden irreparable körperliche Schäden, wie auch tiefe Narben auf der Seele bleiben, aber es hat mich nicht gänzlich umgehauen!

Ich habe sehr viel darüber nachgedacht, ob es das wirklich wert ist, ein guter Mensch zu sein und für Werte zu kämpfen. Dank meiner Kinder, Enkelkinder und vieler guter Freunde bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass es absolut nichts zu bereuen gibt und „Dummheit“ in Form von blindem Vertrauen und grenzenloser Gutmütigkeit gegenüber falschen Menschen eben bestraft werden muss.

Ich werde die Ärmel weiter hochkrempeln und auf deutsches Recht vertrauen.  

Ungeachtet dessen, dass ich Menschen viel zu viel blindes Vertrauen geschenkt, mich um diese Menschen mehr als nur gesorgt, sondern monatelang ohne Rücksicht auf meine eigene Gesundheitssituation liebevoll gekümmert und auch dem unmittelbaren Umfeld nachweislich ein gutes Gefühl gegeben habe, aber das Alles weder auch nur ansatzweise wertgeschätzt wurde, sondern im Gegenteil verleugnet, verspottet und meine körperliche und gesundheitliche Situation nach allen Regeln der Mobbing-Volkskunst durch den Schmutz gezogen wird, ist wohl die Güte des Verzeihens die einzige Investition, die ihr Ziel niemals verfehlt.

Ich hatte den Fehler begangen zu erwarten zumindest teilweise etwas davon zurück zu  bekommen, was ich anderen gegeben habe, aber so ist die Welt eben nicht, denn es gibt Menschen für die NEHMEN viel, viel seliger ist als GEBEN!

Überhaupt überrascht die Welt doch immer wieder – siehe gerade die gescheiterten Sondierungsgespräche und der Ausstieg der FDP – mit den Machtverhältnissen und der teilweise fast schon als skurril zu erachtenden Skala der Prioritäten ihrer unterschiedlichen Erdbewohner.

Darunter befinden sich auch Menschen, die ganz häufig ihre persönlichen Interessen über die Gerechtigkeit stellen und Fehler oder Irrtümer anderer Menschen gezielt suchen und noch gezielter hervorheben. 

Menschen, die mit Freude im Herzen die Gutmütigkeit ihrer Mitmenschen bestrafen, obwohl sie selbst eigentlich bösartige oder von Hass geleitete Gesten vehement ablehnen, zumindest (der Show halber!) nach außen hin!

Lange habe ich geglaubt, dass gute Menschen belohnt und schlechte Menschen bestraft werden. 

Ein solch einfaches Gesetz existiert im Leben aber leider nicht! Dieses Leben überrascht uns mit Chancen, Zufällen und auch (teilweise derben) Niederlagen.

Eines meiner drei großen Vorbilder im Kampf für den Frieden sagte dazu:

„Niemand kann in einem seiner Lebensbereiche Gutes tun, während er einen anderen verletzt. Im Leben ist alles miteinander verknüpft.“

Mahatma Gandhi

Was das betrifft, ist das reale Leben leider überhaupt nicht fair. 

Es gibt gute Menschen, die leiden, und schlechte Menschen, die in einer eigenen merkwürdigen Welt skurrile Triumphe feiern.

Aber die Geschichte hat immer wieder gezeigt:

Güte kommt immer zu einem zurück

Es gab immer Menschen, die meine gut gemeinten Worte und Gesten, auch in der virtuellen Welt, geschätzt haben, so wird es auch immer sein und bleiben. 

Ein guter Mensch zu sein, beschert mir inneren Frieden und auch innere Ruhe. Solange man das, was man tut, aus ganzem Herzen und ohne das unbedingte Bedürfnis nach Anerkennung durch andere tut – soweit bin ich bereits lange -, wird man in der Lage sein, sich die Güte zu bewahren. 

Ein guter Mensch sein zu wollen, ist also niemals eine schlechte oder gar falsche Entscheidung, denn wenn man es einmal richtig erkannt hat, kommt Güte in Form von persönlichem Seelenfrieden zu ihrem Geber zurück.

Werner

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