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Tag gegen den Schlaganfall 2017

Liebe Leserinnen und Leser,

heute, am Mittwoch, dem 10. Mai, ist

Tag gegen den Schlaganfall 2017

 Der überwiegende Teil der Bevölkerung weiß durch den Hausarzt, den Fernseher, das Internet und viele andere Medien ganz genau, was zu einem gesunden Lebensstil gehört, der das Risiko für einen Schlaganfall senkt: Bewegung, eine ausgewogene Ernährung, sowie der Verzicht auf Rauchen und Alkohol.

Aber dennoch wird dieses Risiko ganz oft „auf die leichte Schulter“ genommen! Meist bleibt es bei den ach so guten Vorsätzen und dann überwiegt wieder der Glaube, das es einem doch nicht passieren kann, weil man doch nie so wirklich „über die Stränge schlagen“ würde.

Ganz besonders gefährdet sind Menschen, die an weiteren Erkrankungen leiden. Für diese Menschen wäre eine Änderung des Lebensstils oft lebensrettend! 

Jährlich erleiden etwa 270.000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall.

Nach Meinung der Ärzteschaft gelten mind. 70 Prozent davon als vermeidbar. Die Präventionsmedizin unterscheidet dabei mehrere Arten der Vorbeugung:

einen gesunden Lebensstil, der das Entstehen einer Krankheit verhindert oder das allgemeine Risiko dafür senkt, bezeichnet sie als Primärprävention. Diese umfasst vor allem die gesunde Ernährung, ausreichende Bewegung sowie Vermeidung von Stress und richtet sich an jeden gesunden Menschen.

Bei der Sekundärprävention geht es um Patienten, die bereits eine Vorerkrankung haben. Wer beispielsweise unter Vorhofflimmern leidet, senkt durch die regelmäßige Medikamenteneinnahme und ärztliche Untersuchungen die Gefahr eines Schlaganfalls maßgeblich. Das Gleiche gilt für die Behandlung anderer Hochrisikofaktoren wie Bluthochdruck oder Diabetes.

Doch trotz des ihnen bekannten hohen Risikos schaffen es viele Betroffene nicht, ihren Lebensstil zu ändern oder empfohlene Therapien einzuhalten.

Wie extrem schlecht es um die Therapietreue bestellt ist, zeigen Zahlen der WHO: bereits nach kurzer Zeit folgt knapp die Hälfte der chronisch kranken Patienten den Empfehlungen ihres behandelnden Arztes nicht mehr!

Da pauschale Ratschläge bei sehr vielen Menschen nicht helfen, hat die Deutsche Schlaganfall-Hilfe 2017 mit ihren Partnern im Rahmen der groß angelegten

„Initiative Schlaganfallvorsorge. Bei Vorhofflimmern handeln!“

einen Motivationstest entwickelt, mit dem Interessierte herausfinden können, zu welchem Motivationstyp sie gehören und wie sie sich am besten selbst motivieren können.

Ein regelmäßiger Newsletter mit entsprechenden Ratschlägen begleitet sie dann ganz gezielt in ihrem Vorhaben.

Unter dem Motto:

„Gesundheit braucht Motivation. So finden Sie Ihren Weg!“

finden rund um den 10. Mai bundesweit Veranstaltungen von Kliniken und Selbsthilfegruppen statt.

Den Motivationstest und viele Informationen zum Schlaganfall gibt es im Internet unter www.schlaganfall-hilfe.de

Da ich selbst mittlerweile drei Schlaganfälle hinter mir habe und weiterhin zwar reduziert, aber immer noch rauche, möchte ich Euch nur „bitten“ ganz besonders gut auf Euch aufzupassen

Werner

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