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Internationaler Weltspieltag 2017

Liebe Leserinnen und Leser,

heute, am Sonntag, dem 28. Mai 2017, ist:

Internationaler Weltspieltag 2017

Jedes Jahr erinnert der Weltspieltag, der 1999 durch die  International Toy Library Association eingeführt wurde, daran, dass Spielen ein wichtiges, natürliches Grundbedürfnis eines jeden Menschen, ganz besonders natürlich der Kinder, ist.

Vor allem das Spielen im Freien ist eine Ressource, die vielfältig Raum für Kreativität bietet und daher verstärkt genutzt werden sollte!
„Einfach mal weg mit den Hightech-Handy`s oder Smartphones und ab ins Freie!“
Das Spielen verläuft gerade unter Kindern, wie man überall sehen kann – das hat die Vergangenheit uns doch mehr als deutlich gezeigt –  Generationen- Kulturen- und Millieuübergreifend.
Und dazu ist es doch auch schlicht und einfach nahezu überall möglich: egal ob Stätten der Begegnung, in Innenhöfen, auf der Strasse, auf Brachflächen oder einfach auf dem Platz vor der Haustür, alles könnte als Spielfläche genutzt werden.
Am heutigen Tage sollten auch „ungewöhnliche“ Spielorte von Kindern und Erwachsenen zum Spielen genutzt werden.
 Spiel! Platz ist überall!
 ist das Motto des Deutschen Kinderhilfswerkes für den Weltspieltag 2017.
Durch einen Aufruf des Deutschen Kinderhilfswerkes und dessen Kooperationspartner ,,Bündnis Recht auf Spiel“ im Januar diesen Jahres wurde an die Kommunen, Initiativen, Vereine, Schulen, Kindergärten und Bildungseinrichtungen appelliert, mit einer möglichst Aufmerksamkeit erregenden Aktion in vorbildlicher Weise an diesem Weltspieltag 2017 teilzunehmen. 
 Kinder und Jugendliche haben ein Recht darauf, zu spielen!
Auch in den Städten sollten sie die Möglichkeit haben, sich möglichst im gesamten Stadtraum frei und ungezwungen bewegen und spielen zu können!
Wie sieht jedoch die Realität aus?
und was muss passieren?
Die Bedingungen für Kinder in den Städten werden von Jahr zu Jahr schlechter. Kommunale Spielplätze werden zum Teil oder sogar vollständig zurückgebaut, informelle Spielorte wie Brachflächen werden der Nachverdichtung und dem Straßenausbau geopfert. Aber auch wenn die Lage in Ballungsgebieten mehr als angespannt ist, muss die Stadtplanung kinderfreundlich bleiben.
 
Nicht zu reparierende Schäden in der Stadtplanung gehen oftmals zu Lasten von Kindern und Jugendlichen, für die Freiflächen und Spielmöglichkeiten extrem wichtig sind und auf keinen Fall verloren gehen dürfen. Der Ausgleich neu bebauter Flächen durch standardisierte Spielplätze hilft da nur wenig.
 
Laut den Vorgaben der UN-Kinderrechtskonvention haben Kinder ein Recht auf freies Spiel und auch die Stadtplanung hat sich vorrangig am  Wohl des Kindes zu orientieren!
 
Es ist nicht nur an der Zeit, sondern aus meiner Sicht allerhöchste Zeit,  dass sich die Kinder und Jugendlichen auseichend Raum in den Städten   spielerisch, aber mit Nachdruck, zurückzuerobern.
Ich habe mit Freude gesehen, dass viele Städten, Gemeinden und Bildungseinrichtungen dem Aufruf des Kinderhilfswerkes gefolgt sind und mit diversen Aktionen den heutigen Tag begehen.
Für unsere Kinder und Jugendlichen drücke ich von Herzen gerne voll doll die Daumen, dass adäquate und nachhaltige Lösungen für ausreichenden Spielraum überall in unserem Land gefunden werden
Werner

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