Internationaler Tag der Toleranz 2022, Artikelbild
Sozialkritisches,  Wertschätzung,  Wissenswertes,  Zum Nachdenken

Internationaler Tag der Toleranz 2022

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am  16. November, ist:

Internationaler Tag der Toleranz

Der Auslöser für diesen Tag fand am 16. November 1995 statt, als 85 Mitgliedstaaten der UNESCO die Erklärung der Prinzipien zur Toleranz unterzeichneten.

Seitdem findet er jährlich am 16. November weltweit statt.

Um die Bedeutung und die Wichtigkeit dieses Tages mal ganz deutlich vor Augen zu führen, möchte ich den für mich entscheidenden Satz gleich zu Anfang anführen:

Was Du nicht willst, dass man Dir tut …“

Toleranz, Der alte Mann 2022

Doch was bedeutet Toleranz

in unserer heutigen Gesellschaft eigentlich noch?

Nahezu jeder Mensch behauptet gerne von sich selbst tolerant zu sein.

In der Realität bedeutet das oft jedoch nur, dass man von bestimmten Mensch nahezu alles tolerieren muss (auch und/oder ganz besonders Dinge aus den untersten Schubladen!)

Aber wehe man macht solche Menschen darauf aufmerksam oder löst sich gar von ihnen, dann gibt es wahre Shitstorms, dass man nicht tolerant sei.

Jeder Mensch ist bekanntlich absolut einzigartig.

Die Betonung liegt hier ganz klar auf Jeder, also auch Du bzw. Ihr!

Daraus ergibt sich eine Frage, die wahrscheinlich jeden Mensch einmal beschäftigt:

Wünschst Du Dir bzw. Ihr Euch nicht, dass andere Menschen Euch so anerkennen und auch so achten, wie Ihr tatsächlich seid?

Ich bin mir sicher, dass das wohl jeder Mensch möchte! 

Doch, wie sieht es mit der Toleranz aus, wenn der nette Jugendliche von nebenan plötzlich einen Freund statt einer Freundin hat oder die alte Kaserne im Ort zu einem Asylbewerberheim umgebaut werden soll?

Oh je, dann sieht die Sache mit der Toleranz schon ganz anders aus. Die vielen Brandanschläge auf Wohnheime für Asylanten, ganz besonders in diesem Jahr, haben mich betroffen gemacht!

Da Intoleranz meist aus Unwissenheit oder der Angst vor dem Fremden geboren wird und man das weltweit erkannte, hat die UN Generalversammlung im Jahr 1995 beschlossen, den 16. November zum Welttag der Toleranz zu erklären.

Laut der UNESCO – und da schließe ich mich gerne schon alleine aus gesundem Menschenverstand an – ist die Toleranz eine Notwendigkeit für den Frieden und für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung aller Völker dieser Welt.

Toleranz

ist in unserer Welt der vielen Kulturen, Religionen und verschiedenen Lebensarten unglaublich wichtig. Ohne Toleranz kann es kein friedliches Zusammenleben geben.

ext. Bild

In diesem Sinne soll dieser Aktionstag Problembewusstsein in der Öffentlichkeit wecken und auch die Gefahren der Intoleranz deutlich machen.

Dieser Tag wurde geschaffen, um Intoleranz und Gewalt entgegenzuwirken.

Blickt man nun auf die oben genannte Frage zurück, was Toleranz heutzutage bedeutet, so muss man feststellen, dass dieser Begriff weitaus umfangreicher zu verstehen ist, als er im Lexikon erklärt und definiert ist.

ext. BildEr bedeutet nicht nuretwas dulden, gelten, zulassen“, sondern steht ebenso für Rücksichtnahme, Großzügigkeit und Aufgeschlossenheit.

Toleranz

ist ein Begriff, der viel bedeuten kann und der den Menschen, die diesen Tag heute begehen, versucht nahezubringen, die Welt und die Menschen ganz einfach mal mit anderen Augen zu sehen.

Am heutigen Tag sollte ganz einfach jeder von uns sein eigenes Verhalten hinterfragen und vielleicht einen Schritt auf Menschen zugehen, mit denen man sonst eher nichts oder nur sehr wenig zu tun hat.

Tolerant zu sein, ist ganz sicher nicht immer einfach, aber man kann es lernen!

Als Erstes sollte sich jeder einzelne Mensch darüber klar werden, wo man mit der Ausübung von Toleranz Schwierigkeiten hat.

Die Kernfragen dabei sollten diese sein:

Gegen wen oder was habe ich Vorurteile und warum eigentlich?

Bin ich neugierig und gehe ich offen auf fremde Menschen zu?

Oder bin ich zu neugierig und fordere von andern Menschen zu viel?

Man sollte aber auch sich selbst gegenüber tolerant sein.

Niemand ist perfekt! Jeder hat ein paar Fehler und Macken.

Ob nun Erwachsene oder Kinder, vermeintlich dumme oder auch sehr kluge Menschen, die Reichen genauso wie die Arme … alle haben Fehler.

Klar, man muss versuchen, gegen seine Fehler anzugehen. Aber wichtig ist, dass man sich selber akzeptiert, dann kann man auch andere Menschen besser anerkennen.

Mein Fazit Internationaler Tag der Toleranz 2022 – lautet:

Ich habe, ganz besonders in diesem Jahr, mehr und mehr den Eindruck gewonnen, dass die Gedanken vieler Mitbürger sich negativ gewandelt haben! Es scheint mir, als wenn eine Ewigkeit lang Vertrautes als überaltert angesehen wird.

Als wenn, altbewährtes sich plötzlich nicht mehr bewährt und als ob sich das, was immer eindeutig für die Menschen Gewissheit war, inzwischen unaufhaltsam in Luft auflöst!

Das scheinen mir die Hauptgründe zu sein, warum es keinen wirklichen Frieden gibt. Das Einzige, was ich noch positiv sehe, ist die Tatsache, dass doch alle Menschen vom Grundgedanken her, miteinander frei sein wollen!

Warum nicht mal die neuen Nachbarn aus Syrien zum Essen einladen und sich anhören, was sie zu erzählen haben. Vielleicht ist man am Ende ja sogar überrascht, wie viel man doch eigentlich gemeinsam hat.

Ich wünsche uns allen von Herzen gerne den richtigen Blickwinkel für echte Toleranz, einen angenehmen Tag und bitte bleibt alle von Faktor „C“ verschont, Ihr Lieben

Euer „alter“ Mann

Werner Heus

P.S.: Das Video ist aus dem Jahr 2020!

 

2 Kommentare

  • Hannelore

    Hallo lieber Werner,
    ja da hast du vollkommen recht mit diesem Thema.
    Den Sonnen Clan kannst du sowieso vergessen, da
    findet man schon lange keine Worte mehr.
    In dem Mietshaus, wo ich wohne, sind viele ausländische
    Mitbürger und sie sind durchweg alle nett. Ich habe kein Problem
    damit. Da ich parterre wohne, werden oft Pakete bei
    mir abgegeben und somit lernt man alle Mieter kennen.
    Die DHL und die anderen Paketfahrer wollen keine
    Treppen steigen.
    Schönen Abend wünsche ich Dir.

    • Werner Heus

      Hallo liebe Hannelore,
      da kann wohl behaupten, dass die DHL verbindet und Gutes tut, zwinker.
      Meine Erfahrungen mit ausländischen Mitbürgern sind auch zu 99,99 % positiv.
      Popoviolinen gibt es überall auf der Welt und gerade der „Gelbe Laden“ ist ein
      Tummelplatz, wo man sich anonym mit Fakeprofilen auslassen kann und für Unfrieden
      sorgen kann. Das scheint für eine Menge Menschen das geeignete „Auslassventil“ zu
      sein, da sie ihr eigenes Leben überhaupt nicht im Griff haben. Da sind mir die
      Demonstranten schon lieber, denn die geben sich öffentlich zu erkennen.
      Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende und ganz viele DHL-Pakete.

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