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Fürsorglicher Appell zum Weltkrebstag 2021

* Liebe Leserinnen, liebe Leser *

Am Donnerstag, dem 4. Februar 2021 ist zum 21. Mal

 

Weltkrebstag

Bedingt durch Covid-19 ist auch die „Volkskrankheit“ etwas in den Hintergrund gerückt. Und das, obwohl die Zahl der Betroffenen kontinuierlich ansteigt!

In den letzten Jahren bekamen jährlich rund eine halbe Million Deutschland die Diagnose Krebs. Bis 2030 werden es laut aktueller Statistiken des Deutschen Krebsforschungszentrum deutlich mehr sein, voraussichtlich 600.000.

Denn es gibt leider auch keine wirklich nennenswerten Fortschritte im Kampf gegen den Krebs zu verzeichnen.

Im vorangegangenen Jahrzehnt wurde zunehmend auf neue Immuntherapien gesetzt, die immer mehr Patienten helfen konnten. Leider verlieren sie bei vielen Betroffenen jedoch nach einer Weile an Wirksamkeit. Mit der Kombination aus mehreren Wirkstoffen gegenzusteuern, führt manchmal zum Erfolg, gleichzeitig treten aber auch mehr gefährliche Nebenwirkungen auf.

Die positive Nachricht schlechthin ist, dass inzwischen rund 65 Prozent der Krebspatienten fünf Jahre nach der Diagnosestellung noch am Leben sind.

Früher waren es deutlich weniger.

Experten schätzen, dass etwa die Hälfte aller Krebsfälle durch einen gesünderen Lebensstil vermeidbar wäre. Zum Beispiel ist es erwiesen, dass regelmäßige körperliche Aktivität das Risiko für mindestens 13 Krebsarten erheblich senkt.
Denn trotz verbesserter Heilungschancen ist Krebs nach wie vor die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Etwa jeder zweite Bundesbürger erkrankt im Laufes seines Lebens an Krebs.
Daran können und müssen wir etwas ändern! 
Einen ganz wesentlichen Anteil bei der Prävention hat die mentale Gesundheit, die man bereits durch einfache Maßnahmen erzeugen kann:
Mit Freunden zusammen Sport machen, das Essen aus frischen Zutaten zubereiten, feiern kann man auch mit alkoholfreien Getränken, die Sonne* mit ausreichendem Hautschutz genießen, und küssen ohne Zigarettengeschmack.
*Im Netz ist vor DER „Sonne“ ganz besondere Vorsicht geboten, denn sonst ist mit der mentalen Gesundheit ganz schnell Schluss!
Experten schätzen, dass rund 40 Prozent aller Krebsfälle durch einen gesunden Lebensstil vermeidbar wären. 
Gesunder Lebensstil bedeutet in jedem Fall zu gewinnen und nicht zu verzichten. Und ist ganz einfach die beste Möglichkeit, einer Krebserkrankung aktiv vorzubeugen.
Sich ausreichend bewegen, ausgewogen ernähren, normales Körpergewicht halten, wenig Alkohol trinken, vorsichtig Sonnenbaden und rauchfrei zu leben, das sind alles Dinge des täglichen Lebens, die jeder selbst beeinflussen kann.

Die Diagnose Krebs verändert nicht nur schlagartig das Leben des Betroffenen.

Sondern auch das Leben von Familie und Freunden. Viele Angehörige leiden oft im Stillen:

Sie haben Ängste und Sorgen, wollen aber für den Erkrankten stark sein und stellen ihre eigenen Bedürfnisse zurück. Die Deutsche Krebshilfe unterstützt sowohl Krebsbetroffene als auch ihre Angehörigen. Sie zeigt auf, wo die Familie und andere Bezugspersonen praktische, soziale und psychologische Hilfe finden! Das stellt eine wesentliche Unterstützung dar!

Darüber hinaus setzt sich die Deutsche Krebshilfe dafür ein, dass auch die Bedürfnisse der Angehörigen in der Öffentlichkeit stärker wahrgenommen werden.

Der internationale Gedenktag ist gedacht, um die Vorbeugung, Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Schwerpunktthema des Krebs-Infotages ist die „Personalisierte Medizin“.
Das Motto der Weltgesundheitsorganisation (WHO) lautet auch in diesem Jahr wieder:
ICH BIN UND ICH WERDE
Das Motto des Jahres 2018 sollte jedermann durch verschiedene Maßnahmen zum Handeln aufrufen und ich finde die diversen Reaktionen als so wertvoll, dass ich noch einmal kurz darauf eingehe.
Ein zeitgemäßes Beispiel war das Social Media Projekt „Support through Sport“.
Die Teilnehmer schrieben eine „Wir können. Ich kann.“-Botschaft auf eines ihrer Sportgeräte, den Körper oder auch auf die eigene Hand und luden dann ein Foto/Selfie davon auf eine oder sogar mehrere der unzähligen Social Media Plattformen hoch.
Im Jahr 2019 lag der Schwerpunkt darauf, über die Möglichkeiten der Krebsprävention und der Krebsfrüherkennung sowie die aktuellen Entwicklungen auf den Gebieten der Diagnose, Therapie und Nachsorge verstärkt zu informieren.

Die Deutsche Krebshilfe sieht Prävention als eine Aufgabe für die gesamte Gesellschaft an.

Aus diesem Grund setzt sich die Organisation auch zusammen mit anderen Beteiligten des Gesundheitssystems dafür ein, dass Lebensbedingungen verändert werden:
Auf dem politischen Parkett fordert die Deutsche Krebshilfe ein vollständiges Tabakwerbeverbot, sowie erhebliche Werbeeinschränkungen für überzuckerte Lebensmittel.
Als Ergebnis der Bemühungen und Forschungen im vergangenen Jahr sollten 2020 in unserem Land vier neue Krebszentren entstehen!
Zudem engagiert sie sich dafür, dass in Kindertagesstätten und Schulen täglich mindestens eine Stunde Sport in den Tagesablauf integriert, Schattenplätze zum Schutz vor starker Sonnenstrahlung installiert sowie gesundes Schulessen und gesunde Pausensnacks angeboten werden.
Zum Schutz vor Hautkrebs bei Beschäftigten, die überwiegend im Freien arbeiten, empfiehlt die Deutsche Krebshilfe verschiedene UV-Schutzmaßnahmen.
Weiterführende Informationen über den Weltkrebstag, sowie Material zum Thema Krebsprävention finden Interessierte bei der Deutschen Krebshilfe.
Persönliche Beratung bieten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Informations- und Beratungsdienstes der Deutschen Krebshilfe unter der
kostenlosen Rufnummer: 0800 / 80708877
Ich drücke von Herzen gerne allen Betroffenen und den Angehörigen die Daumen.
An dieser Stelle möchte ich jedoch eindringlich an alle anderen appellieren, die o.a. Vorsorgemaßnahmen zu beherzigen!
In diesem Sinne wünsche ich uns allen von Herzen gerne eine möglichst gesunde Zukunft! Vor allem jedoch, dass wir alle von dem „ollen“ Virus verschont bleiben.
Euer „alter Mann“
Werner Heus

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