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Sozialkritisches,  Wertschätzung,  Wissenswertes,  Zum Nachdenken

Hausfrauentag 2022

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

auch in diesem Jahr ist am 3. November wieder:

Hausfrauentag

Wer diesen Tag ins Leben gerufen hat oder welchen Ursprung er hat, ist unbekannt und ungeklärt. Das jedoch hindert mich in keinster Weise daran, meine persönlichen Gedanken darüber mal öffentlich kund zu tun. Ich finde es besonders merkwürdig, dass man über die Suche, egal in welcher Suchmaschine: Bing, Google, Yahoo, etc., kaum Ergebnisse angezeigt bekommt.

Einer meiner Gedankenansätze zu diesem Thema ist, dass wahrscheinlich viele Mütter den im Mai stattfindenden Muttertag möglicherweise doch eher als „Hausfrauentag“ bezeichnen würden. Ein Grund könnte sein, dass im krassen Gegensatz zum Muttertag vor ca. 50 Jahren, wo die Mütter dann wirklich am Muttertag die Beine hochlegen konnten, heutzutage die Mutter noch mehr zu tun hat, als an anderen Tagen, wo eine Feier ansteht.

Persönlich habe ich allerhöchste Achtung und vollsten Respekt vor Frauen, die auf Beruf und eine mögliche Karriere verzichtet haben.  Wundervolle Frauen, die stattdessen Haus und Hof gehütet haben, Kinder bekommen und zu anständigen Menschen erzogen haben, etc., etc., etc.

In der heutigen Zeit scheint mir das jedoch kaum mehr möglich zu sein, denn bei steigenden Lebenshaltungskosten und stagnierendem Lohngefüge reicht es meist nicht aus, wenn nur ein Partner zum Familieneinkommen beiträgt. Nun sind noch Corona, der brutale Krieg, den Putin in der Ukraine führt und die daraus resultierenden weltweiten Wirtschaftskrisen dazugekommen. Oh, my God!

Interessant wäre es sicher einmal das Gehalt für eine Hausfrau zu ermitteln, oder?

Für die Leistungen einer Hausfrau kann man wahrscheinlich kein Gehalt ermitteln, aber ich vermute, dass hier das Wort: unbezahlbar seinen Ursprung hat!  

Eine andere Vermutung, die für mich denkbar ist, dass die Idee diesen Tag ins Leben zu rufen von einer Frau stammt, die ganz einfach mal auf das Los der Hausfrauen aufmerksam machen wollte.

Und ich finde, dass man schon über so etwas, wie ein Los nachdenken kann, denn Mutter sein, sämtliche Pflichten gegenüber der Familie erfüllen, Haus-, Hof- und Gartenarbeit und noch das Kinderkriegen inklusive der Erziehung sind schon erheblich mehr als ein Fulltimejob.

Erschwerend kommt noch dazu, dass eine Hausfrau ja keinen Urlaub hat, sondern sie ist ja wirklich und wahrhaftig tagaus tagein und jahraus jahrein gefordert und es gibt immer irgendetwas zu tun!

Diese Frauen sollten sich meiner Meinung nach heute mal so richtig verwöhnen lassen! Ich hoffe, dass viele davon einen Partner an ihrer Seite haben, der ihre tagtäglich erbrachte Leistung tatsächlich zu würdigen weiß.

Zudem ist dieser Tag eine wundervolle Gelegenheit für die unermüdliche Leistung als Hausfrau und Mutter mal (wieder) Dankeschön zu sagen.

Kurioserweise findet zeitgleich laut dem Kleinen Kalender im Internet am 3. November auch der Weltmännertag statt. Aber da geht es vordergründig um Gesundheit.

Wie dem auch sei, spreche ich allen Hausfrauen von Herzen gerne meinen vollsten Respekt aus. Ich wünsche uns allen einen wundervollen Herbst-Tag mit hoffentlich vielen schönen Momenten trotz des Teil-Shutdown

Haltet die Ohren steif, bleibt von Faktor „C“ verschont, toi toi toi

Euer „alter“ Mann

Werner Michael Heus

 

3 Kommentare

  • Hannelore Woile

    Guten Abend lieber Werner,
    das Thema ist sehr interessant. Ja, da hast du recht, das
    für eine Hausfrau das Gehalt unbezahlbar ist.
    Es ist auch schwer, wenn Frauen mit Kinder arbeiten
    gehen müssen und den Haushalt schmeißen müssen. Viele Männer wissen es
    nicht zu schätzen, was die Frauen leisten.
    Schönen Abend wünsche ich dir und schöne Herbsttage.

  • Husky

    Hallo Werner,
    Hausfrauen haben es nicht einfach, da habe ich einschlägige Erfahrungen gemacht. Als unsere 3 Kinder noch klein waren, habe ich nicht gearbeitet. Was ich da alles von Außenstehenden zu hören bekommen habe, spottet jeglicher Beschreibung. Aber heutzutage geht sowas ja nicht mehr, denn Frauen müssen auch arbeiten, wenn man ein halbwegs normales Leben führen möchte. Ein Hoch auf alle Frauen!

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