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Einfach sein am Tag der Einfachheit 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am heutigen Freitag, dem 12. Juli ist weltweit

Tag der Einfachheit 2019
ich bin ja manches Mal wirklich schon regelrecht erschrocken über einige dieser Tage, die laut dem „Kleinen Kalender“ im Internet zu teilweise schon kuriosen Anlässen stattfinden, sodass mir manchmal die Worte ganz fehlen oder ich kaum welche finden kann.
Als Erstes stellt sich mir die Frage:
Gibt es wirklich noch
„einfache“ Dinge?
Unsere heutige Generation wird lachen und sagen:
„Alexa, dimm das Licht und spiel für Opa „love me tender“ von Elvis Presley!“
und schwups passiert das auch!
Und Opa, also ich, wird da sitzen und denken:
„Ach Kind, wenn Du wüsstest, dass wir durch die Banken, ect bereits „gläserne“ Bürger sind!
Und nun durch Alexa & Co auch noch das letzte bisschen Privatsphäre an den Anbieter zur Auswertung übermittelt wird!, dann würdest Du hoffentlich darauf verzichten!“
Das Wort „Einfachheit“ bedeutet ja unter logischem Gesichtspunkt betrachtet, dass es Vorgänge bzw. Dinge in unserem täglichen Leben geben muss, die ganz einfach zu handhaben sind.
Vielleicht, weil sie nicht etlichen Gesetzen, Verordnungen oder anderen Regeln unterliegen und man mit wenigen Mitteln möglichst viel erreicht werden kann.
Andererseits mache ich mir Gedanken, ob „Einfachheit“ nicht schon etwas Erschreckendes an sich hat!
Nehmen wir als Beispiel den Radiosender Eins Live:
der hat wohl, wenn ich es richtig verstanden habe, einem seiner Reporter, einen Daniel Danger (vermutlich ein Künstlername!), beauftragt einen „Malle-Song“ zu schreiben und auch vor Ort zu präsentieren.
Das ist auch geschehen und als ich das Ergebnis, was ich hier nicht propagieren möchte, gehört habe, wurde mir schlagartig bewusst, was „Einfachheit“ bedeuten kann!
Einerseits musste ich schmunzeln, aber genau genommen ist es schon beängstigend, dass ein Text wie:
„Hey, Du kleine Maus, Du hast voll den schönen Charakter. Ausziehen! Hey, HDL, und der Rest ist scheißegal. Olé, olé, oleho, ey, Bier, Bier, Bier, Bier, Bier, Bier, Bier, Bier, Bier, Bier, Bier, Bier…!“
die Massen von den Sitzen reißt.
Der „König von Malle„: Jürgen Drews – er spielt momentan in der Serie Rote Rosen mit! – der wohl nicht mehr in einem Bett im Kornfeld schläft, hat es dann in einem Interview auf den Punkt gebracht, was „Einfachheit“ in dem Zusammenhang bedeutet!
Ganz einfach formuliert spielt der Text ebenso wenig eine Rolle für den Erfolg eines Malle-Songs, wie das Aussehen des Interpreten.
Vielleicht bin ich ja einfach zu konservativ, zu streng oder zu altmodisch?
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Nun ja,
wie dem auch sei:
das Bedürfnis nach Einfachheit beschäftigte bereits im 14. Jahrhundert Leonardo da Vinci. Und dieses Bedürfnis ist heute nach wie vor brandaktuell!
Es gilt mehr Einfachheit in das Leben und in die Welt zu bringen.
Dazu braucht es Innovation, Inspiration und Kreativität.
Das kann jeder von uns, da bin ich sicher.
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Ich wünsche Euch von Herzen gerne
der Einfachheit halber
einen wundervollen Tag.
Werner

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