Gedankenaustausch,  Respekt,  Wertschätzung

Die Gefahr der Worte in der virtuellen Welt

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Gepflegter Umgang zwischen Menschen
ist nicht immer einfach

ext. Bild

Im privaten Leben bestimmen wir selbst, mit welchen Menschen, wir umgehen. In der virtuellen Welt doch wohl auch, denn die soll Freude bringen & Spaß machen.

Manche Menschen sind absolut „pflegeleicht„, sehr umsichtig und was viel wichtiger ist, noch dazu mitunter sogar einfühlsam.

Wieder andere zerren förmlich an unserem Nervenkostüm, machen selbst aus der kleinsten Mücke einen geradezu überdimensionalen Elefant. Sie lügen, dass sich die Balken biegen, hetzen, mobben und stecken ihre Nase in Dinge, die sie absolut nichts angehen.

Sie sind von Hass und Neid derart zerfressen, dass sie ihren persönlichen Frust tagtäglich raus lassen müssen. Dafür suchen sie sich ganz gezielt Opfer für ihr schändliches, menschenunwürdiges Treiben in der virtuellen Welt. Verstecken sich feige in der Anonymität, treiben Schindluder und fühlen sich dabei königlich. 

Aber das ist lange noch nicht alles, denn sie suchen und finden schnell Gleichgesinnte, getreu dem Motto, dass sich gleich und gleich gesellen, lassen sich dann von ihren Anhängern huldigen und auf einer Sänfte auf einem gleißenden Sonnenstrahl durch die virtuelle Grauzone tragen und jedes, aber auch jedes Mittel um böses Blut zu säen ist recht. 

Um den Geduldsfaden gegenüber einigen Zeitgenossen nicht reißen zu lassen, bedarf es wirklich und wahrhaftig eines beinahe täglichen Ausdauertrainings!

Jedoch nicht immer können wir in jeder brenzligen Situation Ruhe und den berühmten „kühlen Kopf“ bewahren. Denn auch die Qualität der Worte wechselt von heftig über noch heftiger bishin zu Rufmord, dabei sollte es doch eigentlich, bitte schön, niemals ausarten.

In vielen Fällen passiert dann aber leider so etwas:

Aus einer tiefen Enttäuschung wird Wut.

In der Wut kann es dann sogar auch noch passieren, dass der Mensch seine eventuell vorhandene Intelligenz komplett verliert! 

Oftmals prasseln dann nicht nur Worte, sondern „deftige“ Gemeinheiten und
Schimpfworte, leider in Wut oder Rage manchmal auch aus der „untersten Schublade“ aus dem Bauch heraus, ohne Nachzudenken, welche Folgen daraus erwachsen können.

Eine eventuelle spätere Entschuldigung hilft nicht wirklich gegen die Narben, welche solche Worte auf der Seele des Gegenüber ganz sicher hinterlassen haben und jeder Mensch reagiert bzw fühlt anders – von Tränen bis zur handfesten und oft leider auch nachhaltigen Depressionen.

Mit netten, ehrlich gemeinten Worten kann man so unendlich viel Schönes ausdrücken:

sie können die Seele streicheln und Balsam sein,
in einsamen Stunden trösten oder in schwierigen Situationen
ein Lächeln ins Gesicht zaubern,

aber

wenn sie lieblos „daher“ geschrieben werden, Zweideutigkeiten enthalten bzw. Beleidigungen / Boshaftigkeiten / Hohn / Spott offen oder noch viel, viel  schlimmer „durch die Blume“ enthalten. 

Es gibt leider kein „Patent“-Rezept, jedoch so etwas wie eine Streit-Kultur, welche man sich in einer stillen Stunde mal vor Augen führen sollte. 

Hütet Euch vor Mobbern, Neidern, Psycho- und Soziopathen, denn die haben weder Herz, Hirn, noch Kultur, aber sie wissen ganz genau, wie man Menschen mit Worten weh tut und der Seele nachhaltig Schaden zufügt! 

Ich möchte Euch daher bitten, möglichst nicht die
Achtung und den Respekt vor einem anderen Menschen
„aus den Augen“ zu verlieren, auch wenn es zu einer noch so brenzligen Situation kommt, denn Worte können so viel zerstören!

Werner

 

 

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