Soziale Netzwerke,  Sozialkritisches,  Zum Nachdenken

Sind kleine soziale Netzwerke noch attraktiv?

Liebe Leserinnen und Leser,

heute mal ein paar Gedanken zu sozialen Netzwerken und insbesondere möchte ich die Fragen in den Raum stellen:

was sind kleinere soziale Netzwerke unter ganz bestimmten Umständen überhaupt noch wert und für die User attraktiv?

Seit 1993 bewege ich mich auf internationalem Parkett in sozialen Netzwerken und habe natürlich eine Fülle von Erfahrungen gesammelt, die unterschiedlicher nicht hätten sein können. Während in englisch-sprachigen Netzwerken zwar politische Satire und sehr heikle Themen vorherrschen, die jedoch weitesgehenst respektvoll diskutiert werden, herrscht in deutsch-sprachigen Netzwerken ein recht „rüder“ Grundton, warum auch immer, erschließt sich mir nicht.

Nur eine erlesene Schar von Usern weiss den Anstand und die guten Sitten noch zu wahren, pflegt virtuelle Freundschaften in einer vorbildlichen Art und Weise und das sogar unabhängig von Altersstrukturen! Gut funktionierende, solide,  Familienverbände sind erkennbar und diese führen nicht nur Traditionen, sondern auch alte Werte in angemessenem Umgangston fort.

Viele große soziale Netzwerke haben in den letzten Jahren Abgänge in 7-stelliger Höhe verzeichnet, ganz einfach, weil viele junge Leute nicht mehr in der Pflicht sein möchten, etwas zu kommentieren oder zu liken und man zum Beispiel über WhatsApp viel einfacher und ungezwungener kommunizieren und auch entsprechend Spaß haben kann.

2008 habe ich aus verschiedenen Gründen meine internationalen, also englisch-sprachigen Aktivitäten auf ein Minimum reduziert und mich einem kleinen, deutsch-sprachigen sozialen Netzwerk zum dritten Mal nach 2002 und 2007 angeschlossen. Während dieses 2010 noch weit über 1,5 Millionen User zählte, 2012 immerhin noch annährend eine Million, tja ist nun seit ein paar Tagen die Zahl auf unter 400.000 gesunken!

Da fragt sich sicher so manch einer, wie so etwas passieren kann, erst recht, wenn es sich um ein vom Leistungsumfang und der Vielfalt an Nutzungsmöglichkeiten weit führendes Netzwerk handelt, welches durch Innovation hervorsticht!

Da ich in diesem Netzwerk eine Unmenge an Freizeit, Kraft und Gedankengut inverstiert habe – ich habe dort etliche Gruppen aufgebaut und Initiativen ins Leben gerufen, die ich allesamt auch ohne jegliche Unterstützung am Leben halte – bin ich natürlich mehr als enttäuscht über die Entwicklung.

Bedingt durch eine schwere Erkrankung im September 2015, die mit einer Muskelschwäche einhergeht und durch die ich meinen Beruf als Altenpfleger nie mehr ausüben kann, habe ich dieses Netzwerk sehr genau „unter die Lupe“ genommen und könnte mit vielen Fakten aufwarten, wie dieser Mitgliederschwund zustande gekommen ist, einzig die Nutzungsbedingungen verbieten es Roß & Reiter zu nennen und die Hauptverantwortlichen sonnen sich nicht nur in diesem Wissen, sondern genießen augenscheinlich – vielleicht aufgrund langer Zugehörigkeit? – Sonderstellungen, die es möglich machen ohne jegliche Sanktion eine unglaubliche Narrenfreiheit ausleben zu dürfen, die den Glanz des Wortes „sozial“ vollständig verblassen lässt!

Ich fange mal mit den öffentlichen Posts, die je nachdem – das ist von unbekannten Kriterien abhängig – jeder User des Netzwerkes sehen kann und füge ein paar Beispiele an:

etwa jede 25. dieser Posts teilt mit, daß User sich abmelden werden, weil der/die Ersteller(in) die Boshaftigkeiten (ich habe nur dieses Wort aus einer Fülle negativer Wörter herausgepickt!) anderer User bzw. insgesamt nicht mehr ertragen kann oder es bei Freunden wahrnimmt und dann weiß Gott nicht für gut heißen kann, wenn man den Umfang an menschenunwürdigen Beleidigungen liest!

Obwohl es die Nutzungsbedingungen verbieten, wird gegen gewisse User ganz offen gehetzt, gemobbt und das nicht mehr nur per Schriftverkehr, nein auch in den öffentlichen Posts und ganz markant in dazu gegründeten Gruppen!

Was die Hetze per Gruppe betrifft, wurde in EINEM EINZIGEN Fall von der Obrigkeit mal ein „Zeichen“ gesetzt – dank aufmerksamer User, die dieses Vergehen dem Betreiber gemeldet haben – denn der Betroffene selbst, hätte keine Möglichkeit gehabt, sich zu wehren, da er bei den Initiatoren der Hetzkampagnen und deren Wasserträgern allesamt blockiert ist und damit keinerlei Zugriff hat! Da User dieses Netzwerkes den Beweis gegenüber dem Betreiber erbringen müssen, wäre das natürlich nicht möglich gewesen, was die Hetzer nur allzu gut wissen. 

Und obendrein verbreitet eine sehr spezielle „Dame“ diesbezüglich auch noch netzwerkübergreifend faustdicke Lügen und tauscht sich kackfrech auf der privaten Webseite des Betroffenen mit Usern anderer Netzwerke aus!

In wahren Mammut-Aktionen, die nun bereits mehr als 5 Monate andauern, versucht EINE EINZIGE Person mit einer kleinen Schar linientreuer Gefolgsleute tagtäglich das Netzwerk anzustacheln und verbreitet böses Blut, wo es nur geht, kennt dabei keinerlei Pardon, Null Respekt, geschweige denn hält sie sich an die Unantastbarkeit der Menschenwürde, die sie wiederum in öffentlichen Tickern ebenso verhöhnt, wie jegliche Friedensbemühungen ehrbarer, geachteter User:

zum Beispiel kopiert sie täglich mind. 2 der öffentlichen Posts eines ganz bestimmten Users, um zu provozieren und zu hetzen, da sie die betreffende Person immer schön durch die Blume benennt, entfernt kackfresch dessen Name, den Link zu seiner Webseite und auch die ©-Verweise, die sie sogar mehr als dreist durch ihre eigenen ersetzt und sich dabei noch groß und stark vorkommt!

Aber damit noch lange nicht genug:

in einem anscheinend gut durchorganisierten Team werden User, die sich neu anmelden, überprüft, gecheckt, überwacht und versucht in eine bestimmte Richtung zu lenken – so ist zum Beispiel an verschiedenen Stellen in öffentlichen Ankündigungen zu lesen, Zitat: „wir brauchen frische, unverbrauchte User!“ und andererseits werden User aufgefordert bestimmte Gruppen zu verlassen!

Als langerfahrener, gestandener User bin ich einiges gewohnt und meine Phantasie, wie mein Humor sind sehr breit gefächert, aber, wenn ich fortlaufend Mails mit folgenden Inhalten bekomme:

„Werner, ich würde ja gerne in Deine Gruppen eintreten, aber dann …

„Werner, ich muß unsere Freundschaft leider beenden, sonst …

oder, was mich ganz und gar betroffen gemacht hat:

„Werner, mach mir bitte keine Einträge mehr!“

und all das von Usern, die ich seit langen Jahren kenne, dann macht mich das schon mehr als betroffen, nicht sprachlos – Gottseidank – aber es übersteigt das, was ich an Krankheitsbildern in vielen, vielen Einsätzen in psychiatrischen Einrichtungen erlebt habe, gelinde geschrieben, um Längen!

In den letzten acht Monaten haben aus meinem engeren Umfeld mehr als dreihundert User mehr oder minder fluchtartig „das Weite gesucht“ – sie sind mir Gottseidank nicht verloren gegangen, denn auf die Bitten vieler User habe ich in einem anderen Netzwerk mal wieder ein deutsch-sprachiges Profil erstellt und viele haben mich mittlerweile dort gefunden, was wiederum auch nicht so ganz so einfach war, da ich 2016 aufgrund von Hetzkampagnen insgesamt drei Mal meinen Usernamen ändern musste, um wenigstens für eine Zeit X Ruhe zu bekommen. Auch hier Fehlanzeige, denn nach der letzten Änderung im November 2016 dauerte es nicht einmal 20 Std. bis die ersten Hetzbilder erneut öffentlich zu sehen waren.

Bei den Machern, Initiatoren, besonders der Chefsekretärin und dem „Ganz-schnell-verbreiten-Team“ dieser Hetzkampagnen möchte ich mich hiermit trotzdem herzlich bedanken, denn eine bessere Werbung für mein Profil hatte ich nie zuvor!

Tja, und dann sind da noch der „Große und der Kleine Meister“ über die ich in einem anderen Artikel berichten werde, alleine schon, weil der „Große“ mit all seinen ach so rühmlichen Taten mehrere Bücher füllen würde, während meine Mitstreiter in der netzwerkübergreifenden Initiative „STOPP Cyber-Mobbing“ noch bei der Recherche sind, in welchen virtuellen Skandal der „Kleine“ bereits im Jahr 2010 verwickelt war, wie er in einem öffentlichen Post bekannt- und auch zugegeben hat.

Weitere Ausführungen dazu folgen zu gegebener Zeit, abhängig von meinem Gesundheitszustand und den zeitlichen Gegebenheiten.

Mein herzlicher Dank an dieser Stelle geht an alle User sozialer Netzwerke, die nicht „nur“ den Anstand und die guten Sitten wahren, sich weder von den „bösen Geistern“ ins Boxhorn jagen lassen sondern unbeirrt zusammen stehen.

Ihr habt meinen vollsten Respekt

Werner

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