Mythen und Irrtümer,  Natur & Tiere

Nachwort zum Welttag der Schlange 2020

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am gestrigen Donnerstag, dem 16. Juli 2020 war rund um den Globus der:

Welttag der Schlange 2020

Die Gedanken sehr vieler Menschen sich vor Schlangen zu fürchten, teile ich nicht, im Gegenteil mag ich diese Tiere sehr und bin regelrecht fasziniert von ihnen.

O.k., das mag wahrscheinlich daran liegen, dass ich das große Glück hatte, als ich sechs Jahre alt war, dass eine Künstlertruppe mit Schlangen in unserem Dorf aufgetreten ist und ich mir mutig eine um den Hals hängen lassen habe.

Die Furcht der Menschen drückt die englische Sprache am präzisesten aus, den das Wort: „snaky“ bedeutet soviel wie falsch und leitet sich von dem englischen Wort „snake“ (also Schlange) ab. 

Doch ist das wirklich so?

Meiner Meinung nach werden die Schlangen völlig zu unrecht verkannt und als ekelhaft abgetan. Am Welttag der Schlange, gestern am 16. Juli sollten diese schützenswerten Tiere mehr Wertschätzung erfahren und ich hoffe, dass das auch gelungen ist.

Mittlerweile sind einige Schlangenarten vom Aussterben bedroht. Schlangen erfüllen eine wichtige Funktion in unserem Ökosystem und dazu gehört der Mensch schließlich auch!

Ist die häufig anzutreffende Angst vor Schlangen berechtigt?

Für einige Menschen – mich zum Beispiel – ist sie ein faszinierendes Geschöpf, welches sich unauffällig und blitzschnell fortbewegt, andere werden beim Anblick oder schon bei dem bloßen Gedanken von der blanken Angst erfasst.

An der Schlange scheiden sich seit tausenden Jahren die Geister. Sie taucht in der Bibel als Verführerin auf und trägt die Schuld an der Vertreibung von Adam und Eva aus dem Paradies.

Andererseits windet sie sich um den Stab des Asklepios als Symbol aller Heilberufe und ist in den unterschiedlichen Kulturen der Welt mit verschiedenen Eigenschaften belegt.

Zum einen gilt sie als Verkörperung des Teufels in der Bibel und zum anderen ist sie heilig, zum Beispiel in Griechenland.

Auf der griechischen Insel Kefalonia, die im Ionischen Meer gelegen ist, gibt es Katzenschlangen. Sie werden dort als heilige Schlangen bezeichnet, da sie mit einer religiösen Tradition aus der Antike verbunden werden.

Das Wunder findet jedes Jahr in der Kirche der Jungfrau Maria in Lagouvardo statt, auch bekannt als Jungfrau Maria der Schlangen. Der Überlieferung nach beteten die Nonnen, als sie einst von den Türken bedroht wurden, zur Jungfrau Maria.

Daraufhin erschienen überall auf wundersame Weise Schlangen, umschlungen das Kloster und erschreckten die Türken. Seitdem erscheinen jedes Jahr zwischen dem 6. und 16. August, kleine Schlangen mit einem Kreuz auf dem Kopf in den Felsen des Glockenturms.

Und wie fühlt sich in eine Schlange wirklich an?

Der Welttag der Schlange eignet sich ganz hervorragend -. besser wäre es natürlich gewesen, wenn er auf ein Wochenende gefallen wäre, um in einem Zoo oder einer Schlangenfarm die Vielfalt dieser Tiere und ihre Eigenschaften näher kennenzulernen.

Kommen wir jedoch zurück zur englischen Übersetzung:

für mich persönlich sind Menschen, die sich als „falsche Schlange“ entpuppen, viel viel schlimmer, denn sie können einem wirklich im wahrsten Sinne des Wortes das Leben zur Hölle machen und so manche derbe Enttäuschung zuführen, sodass man „aus der Haut“ fahren könnte, genau, wie eine Schlange.

Also, wenn Ihr mögt, holt bitte diesen Tag nach, um eventuelle Ängste abzubauen und kommt bitte gut in das anstehende Wochenende.

Das wünsche ich Euch von Herzen gerne

Euer „alter Mann“

Werner Heus

 

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