Gesundheit,  Sozialkritisches,  Wertschätzung,  Wissenswertes,  Zum Nachdenken

Mein persönlicher Jahresrückblick 2017

Liebe Leserinnen und Leser,

das Jahr neigt sich dem Ende. Es ist Zeit ein Fazit zu ziehen und zu überlegen, was man im kommenden Jahr ändern könnte, vielleicht sogar sollte, sei es um sich für einen Neuanfang zu sortieren oder sich vielleicht einfach nur zu schützen, weil man bitterböse Erfahrungen gemacht hat, die sich nicht wiederholen sollen.

Ich persönlich hätte auf eine Menge Erfahrungen in diesem Jahr ganz locker verzichten können, denn ich hätte nicht einmal auch nur ansatzweise gedacht, dass es wirklich Menschen gibt, denen es einen Heidenspaß bereitet, andere für ihre Zwecke zu benutzen, zu mobben, zu hetzen, Lügen zu verbreiten bis hin zu Rufmord  und nicht einmal vor der schweren Erkrankungen von Menschen auch nur einen Ansatz von Achtung, geschweige denn gar so etwas, wie Respekt zu haben oder wenigstens Rücksicht zu nehmen.

Was mich mental ziemlich weit nach hinten geworfen hat, ist das diesen Staat Cyber-Mobbing zu öffentlichen Interesse zu machen absolut nicht tangiert, denn insgesamt sechs Anzeigen mit fundiertem Beweismaterial wurden mit für mich nicht nachvollziehbaren Begründungen nicht weitergehend verfolgt, lediglich empfohlen, privat dagegen vorzugehen. Bei einem Spezialanwalt für IT-und Medienrecht müsste man dazu mit mindestens 10.000 Euro in Vorkasse treten, wobei es keinerlei Erfolgsgarantie gibt und der Ausgang völlig offen wäre. Ich werde zusammen mit anderen Weggefährten weiterhin versuchen Lösungen zu finden und  natürlich auch Betroffenen weiterhin mit Rat, Tat und tröstenden Worten zur Verfügung stehen, denn Aufgeben ist ganz sicher keine Option.

Irgendwie passt alles in die politische Situation in unserem Land und ich sehe auch in vielen Fällen keine Bereitschaft für Friedensbemühungen, sodass sich mir die Frage stellt, in was so ganz allgemein das alles enden wird?!  

Was habe ich aus den gemachten Erfahrungen gelernt und

wie werde ich das Gelernte versuchen umzusetzen?

Ich habe für bestimmte Dinge ganz einfach nicht mehr die Geduld. Nicht, weil ich arrogant geworden bin, sondern einfach, weil ich nun definitiv einen Punkt in meinem Leben erreicht habe, wo ich keine Zeit mehr vergeuden möchte mit Dingen, die mir missfallen oder noch schlimmer: die mir so richtig doll weh tun und meine ohnehin mehr als angeschlagene Gesundheit noch zusätzlich  arg gefährden.

Ich habe keinerlei Geduld mehr für Zynismus, menschenunwürdige Satire, völlig übertriebene, wie auch oftmals völlig haltlose Kritik und Forderungen jeglicher Art an mich, besonders, wenn ich merke, dass keinerlei Gegenleistung erfolgt.

Ich unternehme keine Anstrengungen mehr, denjenigen zu gefallen, die mich nicht mögen, diejenigen zu lieben, die mich ablehnen und denjenigen zuzulächeln, die niemals mit mir lachen oder mir auch nur ein Lächeln schenken würden.

Ich verschwende ganz sicher keine einzige Minute mehr mit Menschen, die lügen das sich die Balken biegen oder gar auf dem „Trip“ sind, mich für ihre Zwecke, welcher Art auch immer, manipulieren zu wollen.

Ich akzeptiere keine Heuchelei, keine Unehrlichkeit und kein billiges Lob mehr, denn derlei Verhaltensweisen widern mich, ehrlich geschrieben, so richtig an.

Selektive Gelehrsamkeit und akademische Arroganz toleriere ich – Kraft eigener souveräner Arroganz – ganz sicher auch nicht mehr, erst Recht nicht in der virtuellen Welt von Usern, die hochgestochene Phrasen dreschen, deren Bedeutung und tieferen Sinn sie selbst weder verstehen und schon gar nicht beherzigen.

Ich hasse künstlich erzeugte Konflikte und noch mehr jegliche Vergleiche mit anderen Menschen, denn ich bin ICH! und niemand hat meine Schuhe angehabt und ist meinen Weg gegangen, um sich anmaßen zu können ein Urteil über mich fällen zu dürfen.

Unsere Welt besteht nun mal aus Gegensätzen, die sich manchmal sogar anziehen, aus eigenen Meinungen (ich habe eine eigene Meinung!) und vielen bunten Facetten. Aus diesem Grund meide ich starre, unflexible Menschen, die wohl aus der „Zopfzeit“ übrig geblieben zu sein scheinen.

Bei Freundschaften, auch virtuell, ist mir Loyalität absolut wichtig.

Mit Verrat kann ich nicht umgehen, aber ich bin in der Lage mich ganz schnell und wortlos von den Verursachern zu lösen und es wird kein Zurück geben!

Ich komme überhaupt nicht mit Menschen klar, die keine Komplimente machen können und in keiner noch so normalen, menschlichen Situation in der Lage sind  ermutigende Worte zu finden, selbst aber nach Strich und Faden bemuttert werden wollen und hinter dem Rücken heulen, um Verbündete zu finden und die schlimmsten unter denen bezeichnen einen dann auch noch als Abschaum – als was sehen sich solche Menschen wohl selbst???

Übertreibungen, egal welcher Art, wie sie gerade in der virtuellen Welt Gang und Gebe sind, langweilen mich nicht nur, nein, sie schrecken mich sogar ab.

Ebenso habe ich ganz erhebliche Schwierigkeiten mit Menschen, die keine Tiere mögen, denn das sagt schon eine ganze Menge über den Menschen aus und mir kann niemand erzählen gegen alle Tiere allergisch zu sein!

Und ganz wichtig erscheint mir ganz klipp und klar auszudrücken, dass ich keine Geduld mit jemanden haben werde, der meine Geduld absolut nicht verdient hat.

Ich besitze ganz sicher die Reife einem Mensch zu verzeihen, aber niemand kann von mir erwarten, dass ich auf „Fingerschnipp“ wieder Vertrauen entgegen bringe!

Viele Menschen meinen, man würde mit zunehmendem Alter „gelassener“ werden, aber ich formuliere diese Aussage anders: „Man schafft es aufgrund diverser Zipperlein nur nicht mehr bis ganz an die Decke!“

Menschen, die mir bereits ein Lächeln ins Gesicht zaubern, wenn ich nur an sie denke, sind absolute Glanzlichter in meinem Leben und das schaffen sogar einige ehrliche, loyale und treue Freunde in der virtuellen Welt! 

In diesem Sinne möchte ich Euch nur von Herzen gerne zum Nachdenken anregen und wünsche Euch ein ruhiges Leben mit vielen schönen Momenten, die es sich lohnt in den Erfahrungsschatz mit aufgenommen zu werden.

Werner  

Mein TOP-Tipp für 2018 lautet:

Nehmt Euch Zeit!

Nehmt Euch bitte die Zeit zu leben, den Frühling zu riechen, Eure Träume (die ihr hoffentlich habt!) zu verwirklichen, ausreichend Zeit für einen Becher Kaffee mit Freunden, Zeit etwas Neues zu lernen, Zeit mal etwas völlig Unerwartetes zu tun, Zeit um besondere Orte zu besuchen, Zeit für die Menschen, die Ihr wirklich von Herzen liebt und auch die Zeit einfach mal gar nichts zu tun.

Nehmt Euch diese Zeit!

 

 

Eine Antwort schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.