Sozialkritisches,  Zum Nachdenken

Die schändlichsten Dreistigkeiten in der virtuellen Welt, Teil 1

Liebe Leserinnen und Leser,

in meiner neuesten Kolumne berichte ich ab heute von Zeit zu Zeit über die größten Dreistigkeiten, die ich in der virtuellen Welt leider erleben musste.

Im Teil 1 geht es um den 1. November 2016 (Allerheiligen)

Wie sicherlich bekannt ist, habe ich in diversen Netzwerken Friedenskampagnen ins Leben gerufen, so auch in einem kleinen Netzwerk, in welchem ich sehr engagiert bin.

An diesem 1. November 2016 bekam ich über siebzig Mails von sehr erbosten Usern, in denen ich immer die selbe Frage gestellt bekam, nämlich ob ich von einem bestimmte User den und den Post gesehen habe, was ich aber nicht gesehen hatte, da ich diesen User aufgrund Jahre langer kontinierlicher Beleidigungen blockiert habe und auch keinerlei Gedanken daran verschwenden wollte, mich mit irgendetwas von diesem User auseinander zu setzen und so maß ich dem erstmal keinerlei Bedeutung zu.

Drei Tage später postete ich in anderen Netzwerken – voller Stolz – das es mir in besagtem kleinen Netzwerk gelungen war 600 User für meine Friedensinitiative zu motivieren. Ca. 3 Std. später bekam ich aus einem anderen Netzwerk dann die nachfolgende Bildschirmkopie übersendet, welche mir gelinde geschrieben den Atem stocken ließ und ich meine Nachricht von der Friedensinitiative voller Scham aus den anderen Netzwerken entfernte.

Wie man am Text des Bildes erkennen kann, handelt es sich um ALLERHEILIGEN, einem Tag, an dem der überwiegende Teil der Bevölkerung der Toten gedenkt und selbst auf Friedhöfen Gottesdienst über Lautsprecher nach außen getragen werden, damit die Trauernden an den Gräber verweilen können.

Und hier der mehr als erschreckende Post:

Ich bin beileibe kein Mensch ohne jeglichen Humor oder ein Moralapostel, aber das sprengt alles, erst Recht, wenn so etwas toleriert wird, obwohl es strikte Nutzungsbedingungen in dem betreffenden Netzwerk gibt, die sogar davon handeln, dass bei den Inhalten neben den geltenden Gesetzen

auch die guten Sitten und das Anstandsgefühl der Durchschnittsbevölkerung zu beachten sind!

Es möge sich jeder Leser selbst seine Gedanken machen, in wie weit die beiden o.g. Begriffe in diesem Zusammenhang eine Rolle spielen, aber für mich persönlich – ich habe in den mehr als drei Jahren seit ich diesen User kenne, nicht ein einziges vernünftiges Wort von ihm weder öffentlich, geschweige denn in privatem Schriftverkehr gelesen – ist das Faß mehr als übergelaufen!

Schlimm empfinde ich es, dass solche Menschen durch andere Teile der Nutzungsbedingungen in Watte gepackt und geschützt werden.

Es lebe die Narrenfreiheit in der virtuellen Welt!

Ich wiederhole mich da gerne und danke allen User, die den Anstand und die guten Sitten auch in der virtuellen Welt wahren, von Herzen gerne

Werner

 

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