Gesundheit,  Wissenswertes,  Zum Nachdenken

Über meine Reha, Tag 7 und 8 von Herzen gerne berichtet

Liebe Leser,

aufgrund des Internationalen Tages für menschliche Solidarität 2016, des Geh-Sternsingen-Tages 2016 und angesichts dessen, daß ich bedingt durch mein Krankheitsbild bis zu 2 Std. zum Erstellen eines Beitrages benötige, kam ich in den beiden letzten Tagen nicht dazu mein Reha-Tagebuch zu führen. 

Am Montag, dem 19.12.2016, fing mein Tag mit einer Blutabnahme an. Nach dem Frühstück durfte ich ab 9 Uhr für 20 min. ein Bad genießen und um 11:00 Uhr ging es ab zur Krankengymnastik auf das Ergometer-Fahrrad.

Zum Mittagessen gab es neben Kohlroulade mit Salzkartoffeln eine Pause von gut einer Std. für mich bevor es mit einer logopädischen Sitzung weiterging, dann um 15 Uhr noch ab in die Med. Tranings-Therapie, sprich die „Mucki-Bude“ und der Tag war geschafft.

Der Dienstag war von dem schrecklichen Ereignis in Berlin beherrscht, was natürlich auch hier Thea No. 1 war.

Für mich begann der Dienstag mit einem ersten Gespräch in der Logopädie, wo sich durch Tests schnell herauskristllisierte, daß meine Feinmotorik noch im „drehbaren Bereich“ ist und wo meine Defizite sind. Zu meiner Freude werden hier gleich einige Hilfsmittel beantragt.

Um 10:30 Uhr ging es weiter mit einem Gesprächskreis für Muskelerkrankte unter Leitung einer Diplom-Psychologin, welche mit sehr interessanten Themenansätzen aufwartete, sodaß ich einerseits erstaunt war, was es soll alles gibt und andererseits sehr nachdenklich geworden bin, was noch so alles auf mich zukommen kann.

Das Mittagessen – es gab Schweine-Rollbraten mit Salzkartoffeln und Kohlrabi – ging zeitig los, sodaß ich pünktlich um 13:30 Uhr zum Gespräch über Gewichtsreduktion bei der hausinternen Diät-Assistentin kam.

Nach der „Mucki-Bude“ um 14:30 Uhr, hatte ich um 15:30 Uhr nur noch eine Einweisung in die Infrarot-Kabine, wo ich heute gespannt der 1. Sitzung entgegen sehe: man kann es sich vorstellen, wie eine eine Sauna, nur das eben die konstante Temperatur von 45 Grad Celsius durch Infrarotlicht erzeugt wird, welches man 15 min. maximal bzw. jeder Patient, solange man es dann individuell aushalten kann, genießen darf, um anschließend 15 min in Decken eingepackt zu Ruhen und abschließend lauwarm zu duschen, um die Wärme noch für eine Zeit X zu konservieren.

Im Aufenthaltsraum der Klinik wurde ein wunderschöner, deckenhoher Weihnachtsbaum aufgestellt und geschmückt, sodaß ich unerwartet doch in ein wenig Weihnachtsstimmung gekommen bin.

Ich wünsche uns allen einen friedlichen Tag mit positiven Ereignissen und verbleibe von Herzen gerne mit freundlichen Grüßen

Werner

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