Gedichte,  Zum Nachdenken

Dorfkind

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Liebe Leser

ich bin auf dem Dorf aufgewachsen und rückblickend
bin ich von Herzen gerne dankbar
für all die Dinge,
die ich als Dorfkind kennenlernen durfte.

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Bedingt durch die aktuellen Tagesgeschehnisse in der Welt
denke ich oft über die Unbekümmertheit nach, welche ich
damals als Dorfkind wohl behütet in einer fast perfekt

funktionierenden Gemeinschaft leben durfte.

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In meinem neusten Gedicht habe ich versucht diese
Unbekümmert– und Verbundenheit

zum Ausdruck zu bringen.

 

Dorfkind

 

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Wenn ich wirklich mal einen Wunsch „frei
haben sollte,dann würde ich mir
von Herzen gerne
wünschen,dass alle Menschen
dieser Welt

so

ganz „einfach“
frei und unbekümmert
leben könnten!

Werner-Signatur

2 Kommentare

  • SCHWARZBRAUN

    Ich kann das auch nachvollziehen denn ich bin auch auf den Dorf aufgewachsen.Als Kind fand ich es nicht so toll aber jetzt sehe ich das auch mit anderen AUGEN:

  • Hanna - HAM Andresen

    Bedingt durch damalige Verhältnisse nach dem Krieg bin auch ich, eigentlich ein „Stadtkind“, auf einem Dorf nahe der Schweiz aufgewachsen. Zuerst ganz schüchtern, dann als ich dort eingeschult wurde, änderte sich das. Wiesen mit Schlüsselblumen und Mohn, den ich heute noch liebe, Wälder ringsrum, war es ein ganz anderes Leben. Aber immer noch vermisste ich meinen Vater, der in franz. Kriegsgefangenschaft war.
    In unserer Heimat wohlbehütet, lief ich schiesslich auch barfuß, wie die meisten Kinder. Wir liefen herrlich frei in den Wiesen herum, machten aus den Schlüsselblumen, die ich hier nie mehr gesehen habe, alles mögliche. – Uns fehlte damals viel, für Lebensmittel muss ten wir Schlange stehen. Ich erinnere mich auch an ein „Milchhäuschen“, wo wir Kinder die Milch in Kannen, holen mussten. Ich erinnere mich auch an einen breiten Bach, in dem kleine Fische, aber auch Forellen zu sehen waren. Er war nicht tief, so platschten wir Kinder trotz der Steine drin herum, bespritzten uns, es war einfach herrlich. Unvergessen war danan der Tag, als unser Vater plötzlich in der Tür stand, Mager und braun von der Gefangenschaft, und er hatte uns Kindern trotz des damaligen Mangels an derlei Lebensmittel oder Süssels, 2 Tafeln Schoko mitgebracht. Sein Gesicht, als wir an ihm hingen und uns freuten, werde ich nie vergessen… Es gibt Momente, die sich tief einprägen und Gefühle hervorrüfen, die man nie vergisst. – Es war ein Leben voller Entbehrungen damals, aber ein glückliches, als unser Vater wieder da war…..Kurze Zeit später hatte er schon eine gute Stellung in Rheinfelden in seinem Beruf….Dies ist nur eine Kurzfassung… Hier möchte ich ein Smilie setzen, ein lächelndes …

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