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Gedanken am Heilig Abend 2020

* Liebe Leserinnen, liebe Leser *

all die Jahre wieder … kommt nicht nur das Christuskind auf die Erde nieder, sondern es wiederholen sich Abläufe, Gewohnheiten und es werden hoffentlich Traditionen gepflegt, die oftmals ja von Generation zu Generation weitergegeben werden, was ich als wundervoll und sehr wichtig empfinde.

Angefangen vom Aufstellen des Weihnachtsbaumes über das Essen am heutigen Tag bis hin zu dem Ablauf der Bescherung.

Und egal, wie es auch immer gehandhabt wird, alles ist richtig, wenn es den Familienfrieden und die Harmonie sicherstellt und alle Beteiligten letztendlich zufrieden sind.

2020 ist Vieles anders, als wir es von den Jahren davor gewohnt sind, aber es gibt ja, toi toi toi, das Internet, sodass man sich trotz aller Einschränkungen und Entfernungen sehen und hören kann. Also machen wir doch einfach das Beste daraus!

Vor einigen Jahren habe ich ein paar lustige Verse über den vorweihnachtlichen Stress geschrieben, die ich Euch nicht vorenthalten möchte: 

Von draußen vom Aldi da kam ich her,
ich muss Euch sagen, meine Einkaufstaschen wiegten schwer,

denn all überall auf der Regale Spitzen,
sah ich GOLDENE Angebotsschildchen sitzen

und von hinten aus dem großen Tor,
schaute mit Riesenaugen der Marktleiter hervor

Und wie ich so schlendere durch den 3. Gang,
da rief er mich und mir wurde fast bang.

„Werner“, rief er, „Du, alter Mann
Fang schon einzupacken an!“

Spute Dich schnell und mache fix,
sonst ist alles weg und Du kriegst nix.

 Ich habe es immer so gehalten, dass der Heilige Abend im Kreise von Vater, Mutter und den Kindern begangen wurde und erst am 1. Feiertag Besuch erwünscht war oder wir irgendwo zu Besuch waren. Damit bin ich sehr gut durch das Leben gekommen und am Heiligabend war zum einen ein echter Familientag und zum anderen ging es immer relativ ruhig zu.

Ab 13 Uhr wurde der Baum aufgestellt und gemeinsam geschmückt, sodass jeder sich einbringen und letztendlich auch damit identifizieren konnte.

Danach wurde das Wohnzimmer ordentlich sauber gemacht und entsprechend weihnachtlich geschmückt und dekoriert.

Dann ging es ab in die Badewanne, einer nach dem anderen, wie die Orgelpfeifen.

Gegen 18 Uhr gab es dann Abendbrot.

Aber nicht klassisch einfach, sondern  ein nach einem speziellen Rezept angebratenes, ganzes, aber natürlich in Teile zerlegtes Kaninchen mit Salzkartoffeln, Soße und Apfelmus.

Tja, und nach dem Essen fand dann die Bescherung statt. Um ein bisschen Anreiz zu schaffen, durfte nicht nur jedes Kind, sondern auch Vater und Mutter vor der Geschenkübergabe ein Gedicht aufsagen oder ein Weihnachtslied zum Besten geben und dann wurden die Geschenke in aller Ruhe ausgepackt und ausprobiert.

Ich wiederhole mich da gerne: wie auch immer die Familientradition aussieht, so ist alles richtig, wenn es allen Beteiligten gefällt und das Ganze friedlich und harmonisch abläuft. Das wünsche ich Euch allen von Herzen gerne.

Manchmal sitz ich da und grüble,
mein Kopf ist mit Gedanken voll,
ich denke: „so ein Fest wie früher 
Mensch, das wär` mal wieder toll!“

Meterhoch verschneite Straßen,
Schlittenfahrt zum Weihnachtsbaum,
zugefrorene Fensterscheiben,
Tannenduft in jedem Raum.

Glanz polierte Weihnachtskugeln
schweben im Lametta – Rausch,
Lichtertraum mit echten Kerzen,
Schneeflöckchen aus Wattebausch.

Bunt geschmückte Weihnachtsteller,
bunt befüllt und delikat,
vor Sicht geschützte Schlüssellöcher,
Bockwurst zum Kartoffelsalat.

Gaben die von Herzen kommen,
Puppe .. Fußball .. Teddybär ..
die Geschenke war’n zwar schlichter.
doch sie waren .. SO VIEL MEHR !!!

 

Frohe Weihnachten

wünscht Euer „alter“ Mann

Werner Heus

 

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