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Von Herzen gerne über den Kindersicherheitstag 2017 nachgedacht

Liebe Leserinnen und Leser,

heute, am Samstag, dem 10. Juni 2017, ist:

Kindersicherheitstag 2017
Jährlich kommen in unserem Land bei mehr als fünf Millionen Unfällen Kinder zu Schaden aller Art. Die meisten dieser Unfälle – etwa achtzig Prozent – passieren im Haushalt, wozu die Wohnung zählt, aber auch der Garten, sowie Spaß und Spiel. Natürlich sind Kinder auch im Straßenverkehr extrem gefährdet.
Vor allem, weil unsere jungen und besonders die kleinen und kleinsten Verkehrsteilnehmer Geschwindigkeiten und Entfernungen oft noch nicht richtig einschätzen können oder unsichere Verkehrsmittel nutzen.
Was mir persönlich massiv zu denken gibt, ist die Tatsache, dass alleine schon Spielsachen mehr als ein Viertel aller als gefährlich gemeldeten Produkte darstellen, wie das EU-Schnellwarnsystem für Produktrückrufe „Rapex“ für die Jahre 2015 und 2016 festgestellt hat.
Die Gefahren, die von diesen Spielzeugen ausgehen, sind:
Ersticken durch verschluckbare Kleinteile, Vergiftungen und Strangulationen. Hinter den nackten Zahlen verbirgt sich ein Skandal, der kleine Kinder enorm gefährdet.
Der „Teufel“ steckt dabei im System:
In die EU importiertes Spielzeug wird nur stichprobenartig kontrolliert.
Bei Kinderspielzeug geht leider Gottes Vertrauen vor sachgemäßer Kontrolle.
Dabei sind die Verantwortlichen gefordert, konsequent nach dem Grundsatz „Vertrauen ist gutKontrolle ist besser“ zu verfahren. 
Anlässlich des Kindersicherheitstags 2017 gibt die BAG Mehr Sicherheit für Kinder e.V. zusammen mit dem TÜV Rheinland einen Flyer für Eltern und Großeltern heraus, der verschiedene Merkzettel für den sicheren Spielzeugeinkauf enthält.
Der richtige Umgang mit den täglichen Dingen des Lebens sowie das Erkennen von sicheren und unsicheren Kinderspielzeugen stehen im Fokus des Aktionstages.
Das Motto 2017 lautet:
„Für Kinder nur das Beste!“

Unfälle sind zufolge von Statistiken aus den letzten Jahren in allen Industrienationen die größte Gefahr für die Gesundheit von Kindern. In Deutschland verletzen sich jedes Jahr etwa 1,7 Millionen Kinder unter 14 Jahren bei einem Unfall so schwer, dass sie einen Arzt aufsuchen müssen. Etwa ein Drittel der Unfälle passiert zu Hause oder in der Freizeit. 

Ganz häufig sind Produkte in das Unfallgeschehen mit verwickelt. Bei Säuglingen und Kleinkindern machen Stürze vom Wickeltisch, dem Sofa oder dem Bett der Eltern die häufigsten Verletzungen aus. 

Je nach dem Alter und dem Entwicklungsstand der Kinder ändern sich die Produkte, die am Unfallgeschehen beteiligt sind:

Bei Säuglingen und Kleinkindern führen in erster Linie Einrichtungsgegenstände zu den Unfällen. Aufgrund ihrer Körperproportionen stürzen Säuglinge und Kleinkinder zumeist kopfüber und erleiden schwere Verletzungen.

Bei Kindern ab dem dritten Lebensjahr spielen dann zunehmend Spielzeuge und Freizeitgeräte eine Rolle. 

 
Kinder unterliegen häufig aufgrund der falschen Einschätzung von Situationen ganz besonderen Gefahren, welche gelinde geschrieben an jeder Straßenecke lauern und daher sollten wir als Erwachsene nicht nur „ein Auge“ auf Kinder haben und sie entsprechend aufklären, sondern in erster Linie auch Vorbild sein!
Werner


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