Macher

Meine Gedanken zum Tag der Arbeit 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am heutigen Mittwoch, dem 1. Mai ist

Tag der Arbeit 2019

und damit für viele Menschen in unserem Land ein arbeitsfreier Tag,

was ja nicht unbedingt verkehrt ist … zwinker.

Der Ursprung dieses gesetzlichen Feiertages liegt in den USA und geht zurück in das Jahr 1886, als ein mehrtägiger Generalstreik begann. Das Ziel der Arbeiter war es, einen Achtstundentag durchzusetzen. Was friedlich begann, eskalierte jedoch leider, sodass sowohl Demonstranten als auch Polizisten zu Tode kamen.

Am 4. Mai 1886 warf ein Protestteilnehmer eine Bombe, die einen Polizist tötete.

Bei den daraus resultierenden Kämpfen starben sieben Polizisten und Überlieferungen zufolge über 20 Arbeiter.

300 Demonstranten wurden verletzt.

Insgesamt wurden acht teilnehmende Organisatoren festgenommen und wegen Verschwörung angeklagt.

Darunter befand sich auch der Chefredakteur der Arbeiter-Zeitung, der nach einer schnellen Aburteilung hingerichtet werden sollte, jedoch vorher in seiner Zelle Suizid beging.

Im Gedenken an diese Ereignisse wurde der erste Mai 1889 als „Kampftag der Arbeiterbewegung“ festgelegt.

Am 1. Mai 1890 demonstrierten dann erstmals auch Hunderttausende Menschen in Europa und dadurch wurde dieser Feiertag dann auch fester Bestandteil und etablierte sich entsprechend.

Jedoch erst mit dem Beginn der Weimarer Republik wurde der Achtstundentag schließlich durchgesetzt und Gewerkschaften als Vertreter der Arbeiter anerkannt.

Trotzdem blieb die Lage wegen der Wirtschaftskrise und vielen Arbeitslosen sehr angespannt.

Im Jahr 1929 verbot der sozialdemokratische Polizeipräsident von Berlin aus Angst vor Ausschreitungen die Mai-Kundgebungen.

Die damalige Kommunistische Partei Deutschland (KPD) widersetzte sich jedoch und rief zu friedlichen Demonstrationen auf. Es kam jedoch, wie es kommen musste, zu Ausschreitungen, bei denen die Polizei in die Menge schoss und bis zum 3. Mai starben 30 Menschen während dieses Konfliktes.

Im Jahr 1933 zerschlugen die Nationalsozialisten die Gewerkschaften wieder und verwandelten den 1. Mai in einen „Nationalen Feiertag des deutschen Volkes„.

Nach Ende des Zweiten Weltkrieg wurde der 1. Mai dann wieder als „Tag der Arbeit“ in Deutschland etabliert.

Auch in der Neuzeit heute gibt es immer noch viele Kundgebungen am 1. Mai, wenn auch die Teilnehmerzahlen stark gesunken sind, aber absolute Chaoten nutzen diesen Tag als Anlass für immer wiederkehrende Krawalle.

Ich kann so etwas weder nachvollziehen, geschweige denn gut heißen und würde mir wünschen, dass der Staat hier mit absoluter Härte durchgreift und die Justiz die Randalierer gnadenlos bestraft, denn es geht letztendlich um unser aller sauer verdiente Steuergelder, mal ganz abgesehen von dem schlechten Bild, welches die Welt durch solche unnötigen Eskapaden von unserem Land bekommt.

Hoffentlich seid Ihr gut durch die Walpurgisnacht gekommen und einige haben freudig das Tanzbein beim Tanz in den Mai geschwungen. Wie dem auch sei, wünsche ich Euch von Herzen gerne einen guten Monat Mai, der ja bekanntlich alles neu macht und für manch einen – mich eingeschlossen – wäre das absolut wünschenswert.

Vielen Dank, dass Euch gibt

Werner

 

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