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Anstandsgefühl der Durchschnittsbevölkerung

* Liebe Leserinnen, liebe Leser,

als jahrelanges Opfer von Cybermobbing im ganz großen Stil, beschäftige ich mich sehr intensiv mit den Nutzungsbedingungen sogenannter „sozialer“ Netzwerke.

Besonders solcher, deren Portal-Beschreibung und damit auch als Leitmotiv davon schreiben, zum Zustandekommen virtueller Freundschaft und deren Pflege gedacht und ins Leben gerufen worden zu sein.

Mein persönliches Lieblingsportal aufgrund seines sehr vielfältigen Angebotes virtuelle Freundschaften zu pflegen, legt in seinen sehr umfangreichen Nutzungsbedingungen wirklich „tolle“ Dinge fest:

Neben den geltenden Gesetzen sind auch die guten Sitten und das Anstandsgefühl der Durchschnittsbevölkerung zu beachten.

Da ich selbst 100%iger Verfechter der „alten“ Werte, explizit des Anstandes und der guten Sitten bin, habe ich eine ganz genaue Vorstellung, was sich hinter diesen Begriffen verbirgt, denn ich wurde danach erzogen!

Nachdem explizit dieses Portal seit fast 4 Jahren die Umsetzung dieser Werte komplett vermissen

lässt, hat mich besonders diese Aussage beschäftigt:

das Anstandsgefühl der Durchschnittsbevölkerung

Um diesen Begriff in allen Einzelheiten zu recherchieren, benutzte ich fachspezifische Suchmaschinen und natürlich auch die Branchenriesen, wie Bing, Yahoo und natürlich Google mit folgendem Ergebnis:

Diesen Begriff gibt es nicht!

Das einzige Suchergebnis zu diesem Begriff führt zu den Nutzungsbedingungen des Portalbetreibers zurück … ho ho ho

Ich war massiv erstaunt und dachte so: „was nun?“

Einen Tag später rief einen guten Freund an, seines Zeichens Rechtsanwalt mit Doktortitel und fragte ihn einfach. Auch er bestätigte mir, dass es einen solchen Begriff nicht gibt! Aber es gibt im Zusammenhang mit der Sittenwidrigkeit bei Rechtsgeschäften eine Prüfung hinsichtlich der Verletzung:

„des Anstandsgefühles aller billig und gerecht Denkenden“

Ihr könnt mir glauben, dass dieser für mich persönlich völlig gegensätzliche Satz, sehr zu denken gegeben hat. Erst recht, nachdem ich dann nirgendwo, aber wirklich auch nirgendwo eine genaue Definition dieses Begriffes gefunden habe.

Nachdem ich das aufgegeben hatte, habe ich mich mir einfach noch einmal durchgelesen, was ich 2001 in einem Referat in der Altenpflegeschule zum Thema: Anstand und die guten Sitten vorgetragen habe.

Das wiederum habe ich danach mit Fachliteratur im Internet abgeglichen und hatte gut 90 Prozent Übereinstimmung! 

Ich möchte an dieser Stelle mal zum Ausdruck bringen, was ich – persönlich – unter dem Begriff: Anstandsgefühl der Durchschnittsbevölkerung verstehe!

Nehmen wir das Thema: Frieden, wo ich behaupte, dass mind. 99 Prozent der Durchschnittsbevölkerung in der Welt für Frieden sind, zumindest, was bewaffnete Kampfhandlungen (Krieg) betrifft! Es gibt ja noch andere „Kriegsschauplätze„, zum Beispiel moderne Handelskriege, wie die übertriebenen Zölle, die ein gewisser Präsident einer Großmacht sie eingeführt hat. Auch da vermute ich, dass 60-65 Prozent der Durchschnittsbevölkerung das nicht gutheißen.

Durchschnittsbevölkerung bedeutet für mich: die Guten, die Bösen, die Denker und Vorbilder, die Macher und Mitreißer, aber auch die „stille Mitte“ und natürlich auch die notorischen Querulanten und deren Mitläufer, die wie Marionetten an der Schnur gezogen hinter Scharlatanen und Sektenführern hinterher tappen.

Zum Thema: Anstand und die guten Sitten habe ich 2001 gesagt und diese Meinung habe ich ca. seit meinem 15 Lebensjahr unverändert:

Der Anstand und die guten Sitten umfassen in meinem Gedankengut gutes Benehmen, anständig, also ehrlich und geradeaus, zu sein, höflich und korrekt zu sein, hilfsbereit und auch tolerant zu sein. Dazu gehört auch Feingefühl – für die Pflege habe ich noch Empathie, also Einfühlungsvermögen benannt – und Humanität.

Als vehementer Verfechter für die Rückkehr aller Menschen zu den „alten“ Werten, habe ich ganz genaue Wertvorstellungen, die auf Wertschätzung basieren.

Wertschätzung gilt in allen Kulturen als hohes Gut! Das ist doch schon mal wirklich beeindruckend, wie ich finde, wenn man sich über das Anstandsgefühl der Durchschnittsbevölkerung detailliert unterhält, oder was meint Ihr?

Der Anstand als Bestandteil des Gesamtpaketes Wertschätzung beschreibt Menschen, die sich anständig zu benehmen wissen. Die Gründe dafür können sowohl das Gesetz, wie auch die Moral sein. Für einen Betrachter wird das messbar, wenn sich Menschen in sogenannten Wertegemeinschaften zusammenfinden und wie sie sich da verhalten.

Damit sind wir dann schlicht und einfach bei meinem virtuellen Initiativen in Form von Gruppen oder Coms zum Thema Wertschätzung.

Und daraus erklärt sich auch ganz einfach meine Aussage, wer sich nicht benehmen kann, fliegt zack bumm und ohne jegliche Diskussion. Denn wer das Benehmen einer „offenen Hose“, wie man so leger sagt, stets und ständig an den Tag legt – Hashtag: #5SterneSonnenClanschätzt definitiv keine Werte! Ganz im Gegenteil treten diese Zeitgenossen die Werte mit Füssen! … pfui !!!

Und dann sind wir auch gleich beim Thema: Charakter. Der Anstand absolut kein Maß für den wahren Charakter eines Menschen! Und … er sagt auch kein bisschen darüber aus, ob dieser Mensch überhaupt irgendwelche positiven Wertvorstellungen hat!

Maskenträger, die sich in der Anonymität des Internets regelrecht suhlen, spielen zumindest zeitweise Anstand, Höflichkeit und sogar Respekt täuschend echt vor, aber deren wahres Gesicht erkennt man, wenn man sich das virtuelle Umfeld näher anschaut!

Wie wundervoll sie hinter dem Rücken öffentlich über einen herziehen.

Absolut perfekt beherrschen das beispielsweise Bernadette von Emden, Miss Rügen Ü65 und Kisigunde, die als S04 Maskottchen im Stile eines Michelin-Männchens für Furore sorgt von der weiblichen Fraktion des 5 Sterne Sonnen Clans.

Sowie der ehrenamtliche Kirchenmitarbeiter aus Bayern, der sich auch noch für besonders witzig hält, ebenso wie Juelzi, der Halberstädter Radprofi und MCC, der es schafft mit einem einzigen Satz gleich mal eben so ganz nebenbei tausende ehrliche und tugendhafte User aber so richtig dreist und plump zu beleidigen.

Mein persönliches Lieblingszitat zum Thema: Anstand stammt von

Honoré de Balzac (1799 – 1850)

„Es genügt nicht, ein anständiger Mensch zu sein. Man muss es auch zeigen.“

Und auch da trennt sich die Spreu vom Weizen ganz klipp und klar.

Dazu ein einfaches Beispiel:

Während ich in meinen Gruppen, auf meinen Webseiten und in meinen Videos Tag für Tag, Woche für Woche und Jahr für Jahr meine Werte zum Ausdruck bringe, wozu ebenso gehört sich eindeutig gegen Cybermobbing zu stellen,

lässt sich eine feige aus der Anonymität agierende Person, Hashtag: #IngeKarolinePetraRenateHoppeWuchtig, die seit mehr als 11 Jahren, den in ihrer Scheinwelt existierende Anstand einer „offenen Hose“ voller Stolz in allen Netzwerken präsentiert und sich von ihrem Team sogenannter Widersacher frenetisch feiern lässt.

Wer in seiner eigenen Scheinwelt lebt und ausschließlich seine eigenen wirren Gedanken in die Welt herausposaunt, wird auch niemals diese Scheinwelt verlassen können. Das führt zu völliger Vereinsamung und zwangsläufig zum Verlust aller sozialen Kontakte in der realen Welt. Da bleibt dann nur noch das Internet, um sich mitzuteilen. Menschen, wie diese Person, wo es bereits zu einer Psychose geführt hat, kommen anders nicht mehr klar, denn es ist der Lebensinhalt geworden!

Wer das dann auch noch feige aus der Anonymität heraus tut, den kann man weder für „voll“, noch irgendeiner Form ernst nehmen.

Und dann wundert sich diese mysteriöse Zeitgenossin sogar noch, wenn sich davon jemand, wie ich, aber auch kein Stück beeindrucken oder gar einschüchtern lässt.

Um mal zu sehen, was die Literatur bereits 1905 zum Thema: Anstand hergibt, hier ein Auszug aus einem berühmten Lexikon

Anstand (lateinisch Decorum genannt), die Wahrung solcher Formen des äußeren Verhaltens, die der Würde der sittlichen Persönlichkeit im Menschen entsprechen oder für derselben entsprechend gehalten werden. Die Verletzung dieser Würde, sei es in der eignen Person (durch mangelhaftes Beherrschen der rein tierischen Naturäußerungen), sei es in andern, macht die Unanständigkeit aus.

Da der Anstand sich nur auf die Form der Handlungen bezieht, so ist er von der Sittlichkeit, welche die Gesinnung betrifft, wohl zu unterscheiden, doch kann die Ausbildung desselben in der Erziehung und in der Entwickelung der Völker als eine Vorstufe und Vorbereitung der Sittlichkeit gelten.“

Also, liebe Leserinnen und liebe Leser, ohne jetzt arrogant klingen zu wollen, bleibe ich dann doch lieber bei meiner Erklärung.

Aufgrund der Brisanz dieses Themas werde ich in einem zweiten Artikel/Video noch einmal darauf zurückkommen, denn die Realität auf dem bestimmten Portal stellt sich dermaßen konträr dar, dass ich mich beinahe genötigt fühle, das aufzuklären.

Ich wünsche uns allen von Herzen gerne einen harmonischen Ausgang von diesem Wochenende und viel Freude

Euer „alter“ Mann

Werner Heus

 

 

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