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Gedanken zum Frauen-Gleichstellungstag 2020

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

 am 26. August 2020 begehen die USA jährlich den

FrauenGleichstellungstag

Man könnte jetzt denken, „was gehen uns die USA an?“, aber meine persönlichen Gedankenansätze sind zum einen, dass es ja spannend ist, wie der noch amtierende US-Präsident dieses seit Jahrzehnten brisante Thema handhabt, zum anderen hat uns ja die Geschichte immer wieder gezeigt, dass Trends aus den USA ein paar Jahre später zu uns „herüberschwappen“ und das Thema Frauen-Gleichstellung ist ein Evergreen, den man eigentlich nicht oft genug aufgreifen kann, denn da besteht zweifelsohne Handlungsbedarf.

Die Welt hat eine wesentliche Änderung in den Gedanken unserer Gesellschaft über die Gleichstellung der Frauen und Emanzipation erlebt.

Viele von der jüngeren Generation haben das Gefühl, dass „all die Kämpfe für Frauen gewonnen“ wurden, während viele Feministinnen aus den 1970er Jahren nur allzu gut um die Langlebigkeit und tief verwurzelte Komplexität des Patriarchats wissen.

Mit mehr Frauen in den Vorstandsetagen und mehr Gleichheit in der Gesetzgebung würde wahre Gleichheit gewonnen!

In Deutschland ist die rechtliche Gleichstellung von Frauen und Männern erreicht. An der tatsächlichen, alltäglichen Gleichstellung muss aber noch gearbeitet werden. Weltweit gibt es bei der Gleichstellung Fortschritte. Dennoch bestehen immer noch erhebliche Barrieren. Ziel der nachhaltigen Entwicklung ist es, das bis 2030 grundlegend zu verbessern.

Fakt ist, dass Frauen immer noch nicht in gleicher Weise wie ihre männlichen Kollegen bezahlt werden und weiterhin sind Frauen immer noch nicht annähernd in gleicher Anzahl in der Wirtschaft oder in der Politik, zu finden, wie Männer.

Jedoch wurden insgesamt große Verbesserungen vorgenommen: 

wir haben weibliche Astronauten und sogar Ministerpräsidentinnen.

Der Weltfrauentag ist weltweit zu einem wichtigen Datum geworden, an dem auf die Frauenrechte und Gleichstellung der Geschlechter aufmerksam gemacht wird. Leider ist die Umsetzung in vielen Ländern noch immer nicht Realität geworden.

Der Kampf um die Gleichberechtigung der Frauen geht weiter! 

ext. Bild

 

Durch Veranstaltungen und Demonstrationen wird jedes Jahr rund um den 8. März der Fokus explizit auf die Rechte der Frauen gelenkt, was meines Erachtens jedoch viel öfter Thema sein und endlich nachhaltig geklärt werden müsste. 

 

Seit 1911 wird der Internationale Frauentag begangen, um auf die Situation von Frauen weltweit aufmerksam zu machen, das bislang Erreichte zu feiern und
auf die Themen hinzuweisen, zu denen die Gleichstellung
leider noch erkämpft werden muss, zum Beispiel:

für bessere Arbeitsbedingungen,
gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit,
sowie die Gleichstellung der Frau!

Dieser Tag beschäftigt sich im Kern mit dem Verhältnis unbezahlter Familienarbeit, welche im Wesentlichen von Frauen geleistet wird, zu dem bezahlter Berufstätigkeit, die den Frauen logischerweise in stärkerem Maße ermöglicht werden muss!

Was ist in unserem Land diesbezüglich passiert?

In vielen Bereichen ist Chancengleichheit von Frauen und Männern bereits Realität. Wo das noch nicht der Fall ist, braucht es überzeugende Anreize!

Und um mehr zu erreichen, braucht es passende Rahmenbedingungen, insbesondere zur besseren Vereinbarung von Familie und Beruf. Das geht aber aus meiner Sicht nicht durch irgendwelche Zwangsmaßnahmen oder staatliche Vorgaben!

Es braucht echte Chancen für die Frauen und nicht irgendwelche „Quoten“ oder fragwürdige Statistiken!

 Deutschland – und das empfinde ich als sehr positiv und damit auch erwähnenswert – gehört zum kleinen Kreis derjenigen Länder, in denen der Internationale Frauentag bereits von 1911 an gefeiert wurde.

Wichtige Rollen spielten dabei die Sozialdemokratinnen:
Clara Zetkin und Käte Duncker, die maßgeblich mitgewirkt hatten, den
Weltfrauentag offiziell ins Leben zu rufen.

Ich persönlich finde das nachfolgende Zitat so passend:

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„Frauen von heute
warten nicht auf das Wunderbare.
Sie inszenieren ihre Wunder selbst.“
Katherine Hepburn

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Ich drücke Euch von Herzen gerne voll doll die Daumen,  lieben Damen, auf das man Euch zeitnah und nachhaltig in einem angemessenen Rahmen die Aufmerksamkeit zukommen lässt, welche Ihr schon immer mehr als verdient habt.

Meinen vollsten Respekt jedenfalls habt Ihr ohne Wenn und Aber.

Euer „alter“ Mann

Werner Heus

 

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